„Der Wandel der globalen Wirtschaft ist rasanten Veränderungen ausgesetzt, sei es durch Klimaveränderungen oder auch durch stark schwankende Rohstoffpreise. Dies hat zur Folge, dass sich auch die Rahmenbedingungen für unsere Landwirtschaft, Dienstleistungsbereiche und Industriezweige stetig verändern“, so die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD, Annette Karl. Aktuell liefern aber Unternehmen aus dem Bereich Umwelttechnik und Ressourceneffizienz schon sehr innovative Lösungsansätze, um die Anpassung der Wirtschaft an diese Veränderungsprozesse erfolgreich zu gestalten, so Karl. Daher begrüßt sie, dass das Bundesministerium für Umwelt an einer Neuauflage des „Green-Tech-Atlas“ arbeitet, der es Politik, Unternehmen, aber auch allen in- und ausländischen Interessenten ermöglicht, einen umfassenden Überblick zum Thema „Green-Tech“ in Deutschland zu erhalten.
Da in dieser Neuauflage selbstverständlich die nördliche Oberpfalz mit ihren vielen klugen Köpfen und Unternehmen im Bereich der „Green Tech“ nicht fehlen darf, verweist Karl gerne auf den Internetauftritt www.greentechatlas.de des Bundesministeriums. Hier können sich interessierte Unternehmen aus unserer Region, sollten sie noch nicht im Atlas aufgeführt sein, gerne melden und eintragen lassen. Die Teilnahme hierfür, so versichert das Bundesministerium in Berlin, ist kostenlos und unverbindlich.
11,3 Prozent der Planstellen sind nicht besetzt - Rechnungshof mahnte bereits
Vor dem Hintergrund des am Montag begonnen Prozessauftakts gegen Uli Hoeneß wegen Steuerhinterziehung, fordert die oberpfälzische Landtagsabgeordnete Annette Karl Finanzminister Söder ein weiteres Mal dazu auf, die Finanzverwaltung umgehend mit mehr Personal auszustatten. „Es ist nach wie vor untragbar“, so Karl, „dass in der gesamten Bayerischen Finanzverwaltung rund 11,3% der Stellen nicht besetzt sind, wie eine Anfrage an das Finanzministerium ergab. Das entspricht ca. 1 809 Stellen.“ Die Causa Hoeneß, die medial nicht weiter überstrapaziert werden sollte, zeigt deutlich, wie viel bares Geld dem Staat verloren geht.
Die Bamberger SPD-Betreuungsabgeordnete, Susann Biedefeld, fordert Finanzminister Söder auf, die Finanzverwaltung umgehend mit mehr Personal auszustatten. Wie aus einer Antwort des Finanzministeriums auf die Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervorgeht, sind in der gesamten bayerischen Finanzverwaltung 11,3 Prozent (1.809) der Stellen nicht besetzt. Biedefeld: „Ich halte das für untragbar. Wir müssen dringend Finanzbeamte einstellen, weil der Steuervollzug gerecht sein muss! Außerdem geht dem Staat bares Geld verloren, denn jeder Steuerprüfer erbringt Steuermehreinnahmen in Höhe von einer Million Euro!“