SPD-FRAUEN in Oberfranken

Wir kämpfen seit 1919 für Frauenrechte

Auszeichnung für Fritz Körber
Christa Naaß und Richard Bartsch überreichten die Dankesurkunde an Fritz Körber

Marschall Mieczyslaw Struk hatte beim jüngsten Besuch einer Delegation des mittelfränkischen Bezirkstages dem Präsidenten eine Ehrenurkunde für Fritz Körber, ehemaliger Vizepräsident des mittelfränkischen Bezirkstages und Beauftrager für die Partnerschaftsregion Pommern überreicht mit der Bitte, diese an Fritz Körber auszuhändigen.

Damit bedankte sich Marschall Struk für den Transport von Pflegebetten in ein polnisches Altenheim, der von Fritz Körber organisiert und begleitet wurde. Mittlerweile hatte Herr Körber erneut einen Bettentransport organisiert - diesmal in eine psychiatrische Klinik nach Stolp.

Bezirkstagspräsident Richard Bartsch und seine Stellvertreterin Christa Naaß, die derzeitige Partnerschaftsbeauftragte für die Region Pommern und zuständig für die triregionale Partnerschaft Limousin - Mittelfranken - Pommern, überbrachten  nun die Auszeichnung an Fritz Körber und bedankten sich bei ihm für sein nach wie vor vielfältiges Engagement im "Unruhestand".

MdEP Kerstin Westphal: Frauenmangel in EU-Kommission spiegelt Gender Pay Gap wider

Die Verdienstunterschiede zwischen Männern und Frauen (Gender Pay Gap) liegen in Deutschland aktuell bei 22%, wie gestern das Statistische Bundesamt mitteilte. Eine auch nur mittelfristige Verbesserung dieses Zustandes ist nach wie vor nicht in Sicht. "Besonders im Hinblick auf die wirtschaftliche Größe und Stärke Deutschlands in der Europäischen Union ist dies ein Skandal", kommentiert die fränkische SPD-Europaabgeordnete Kerstin Westphal die Zahlen. Wie das Statistische Bundesamt auch mitteilte zeige sich, dass Deutschland mit 22 % am unteren Ende der Skala aller Mitgliedstaaten stehe. Der EU-Durchschnitt sind immer noch bedauerliche 16%.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel würdigt bayerische Start-up-Szene
Andreas Lotte, Sigmar Gabriel und Annette Karl

Treffen in Augsburg mit Unternehmensgründern auf Initiative des SPD-Landtagsabgeordneten Andreas Lotte

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel macht bei seinem Besuch am 29.07. in Augsburg bayerischen Firmengründern Mut. Bei einem Treffen mit Start-up-Unternehmern betonte der SPD-Bundesvorsitzende und Vizekanzler: „Wir brauchen gerade im Bereich der Informationstechnologie noch mehr engagierte, mutige Selbständige, die mit ihren Ideen nicht nur das eigene Unternehmen, sondern den Industriestandort Deutschland insgesamt nach vorne bringen. Ich sehe meine Aufgabe als Bundeswirtschaftsminister darin, diesen Gründern ein Umfeld zu schaffen, das ihnen hilft, ihre Tatkraft und Innovationen in Erfolge umzusetzen.“

Die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Annette Karl sprach die  nachlassende Gründungsdynamik in Bayern an. Sie versprach den Anwesenden, die von ihnen monierten Verschlechterungen beim Vollzug des Bayerischen Förderprogramms zum leichteren Übergang in eine Gründerexistenz (FLÜGGE) nach dem Übergang vom Wissenschaftsministerium zum  Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie aufzugreifen. Sie kündigte eine entsprechende parlamentarische Initiative an. Karl:“ Es kann nicht sein, dass ein so hervorragendes Programm durch Missmanagement im Ministerium nicht seine volle Wirkung entfalten kann. Bayern braucht die Innovationskraft seiner Bürger!“

Organisiert hatte das Treffen Karls Fraktionskollege Andreas Lotte. Der Forschungspolitische Sprecher verwies auf die umfangreichen Fördermöglichkeiten, die Gabriels Ministerium hierfür anbietet: „Der Anfang, der Schritt in die Selbständigkeit, ist für Unternehmensgründer oft das Schwierigste. Hier anzusetzen und dabei mit Rat und Tat zu helfen, ist genau der richtige Weg.“ Lotte selbst hat früher als Gründungsberater gearbeitet.

Gabriel zeigte sich beeindruckt von den Projekten der bayerischen Jungunternehmer. Die innovativen Produkte der sieben Gründer aus ganz Bayern, mit denen Gabriel im Biergarten „Augsburger Kahnfahrt“ diskutierte, reichten von Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung, Verschlüsselungssoftware und E-Commerce über Pharmazie und energiesparende Holzhäuser bis hin zu interkulturellen Dienstleistungen und Tourismus.

Der Bundeswirtschaftsminister betonte: „Ich bin froh, dass mit Andreas Lotte ein echter Kenner der Gründerszene im Bayerischen Landtag sitzt. Die Politik muss sich ihrer Verantwortung für die richtigen Rahmenbedingungen bewusst sein. Letztlich hängen die Arbeitsplätze der Zukunft vom Erfolg solcher Unternehmensneugründungen ab.“

Karl: Es wird sich bei der Bahn nichts ändern

Im Juli war Annette Karl, MdL als Referentin beim historischen Arbeitskreis Maxhütte-Haidhof geladen. Hauptthema war der sanierungsbedürftige Bahnhof in Maxhütte, an dem sich die Geister scheiden. 

Hauptstreitpunkt hierbei ist, ob das Bahnhofsgebäude saniert  oder abgerissen werden soll. Die Fronten scheinen verhärtet. Während der historische Arbeitskreis die Option einer teilweisen Sanierung des Gebäudes bevorzugt, gibt es an anderer Stelle Stimmen, die sich für einen Abriss mit anschließendem Neubau an anderer Stelle aussprechen. 

Ein weiteres Thema bei dem Treffen war der Bundesverkehrswegeplan, wobei hier noch keine Entscheidungen über die Prioritätensetzungen getroffen wurden, wie Karl dem Verein berichtete.

Ein Artikel hierzu gab es am 20. Juli in der Mittelbayerischen Zeitung.

AWO-Chef Beyer fordert „Stopp“ beim Betreuungsgeld

Angesichts der jetzt nachgewiesenen negativen Wirkungen des Betreuungsgeldes fordert Thomas Beyer, Landesvorsitzender der Arbeiterwohlfahrt in Bayern: „Die Bundesregierung muss auf die für den 1. August geplante Erhöhung des Betreuungsgeldes verzichten und sollte das Geld stattdessen in die Qualitätssteigerung der Kitas investieren.“

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