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SPD: Politischer Dämmerschoppen auf Konradshöhe

Veröffentlicht am 30.08.2013 in Presse

Zum politischen Dämmerschoppen hatte SPD-Stadtratskandidat Georg Seidl ins Festzelt auf der Konradshöhe geladen. Die Veranstaltung war eine Premiere an diesem Ort, die sich zahlreiche Besucher nicht entgehen lassen wollten. Der scheidende Bundestagsabgeordnete Werner Schieder unterstützte dabei die Kandidaten der SPD für die anstehenden Wahlen. Er würdigte MdL Annette Karl als „tüchtige Frau, die sich im Landtag Profil verschafft hat“. Sie sorge dafür, „dass es gerechter zugeht“, und biete der CSU die Stirn.
Norbert Freundorfer, Bezirkstagskandidat der SPD, bekam Schieders Lob für seinen Einsatz für Behinderte und Schüler. Schieders designierter Nachfolger im Bundestag, Uli Grötsch, wurde für seine kommunalpolitische Erfahrung und sein soziales Engagement hervorgehoben. Mit der „unsäglichen Leiharbeit“ und dem Niedriglohnsektor in Deutschland müsse endlich Schluss sein, forderte Schieder außerdem unter Beifall der Anwesenden.

„Wir brauchen eine Regierung, die den Herausforderungen gerecht wird“, sagte Annette Karl. Der „Landflucht“, dem ständigen Zuzug nach München und den damit verbundenen Mietpreissteigerungen könne am besten begegnet werden, wenn junge Familien, die hier bleiben wollen, eine Perspektive bekämen.
Das „Seehofer-Gerede“, das „hohle Geplappere“ des „Populisten“, habe er satt, sagte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß in seiner Ansprache. Anhand der positiven Veränderungen im Ortsteil Fichtenbühl/Konradshöhe – Lärmschutz, Kreisverkehre zur Verkehrsberuhigung, Kita-Ausbau – zeigte Seggewiß Erfolge seiner Amtszeit auf. Den Bauverein Konradshöhe mit Ludwig Stangl an der Spitze würdigte er für das rührige Mitwirken an der Gestaltung des Ortsteils.
Für gleichwertige Lebensverhältnisse für Kranke und Behinderte will sich Bezirkstagskandidat Norbert Freundorfer einsetzen. Er wetterte gegen die „Süd-Zentrierung“ und das nicht eingehaltene Konnexitätsprinzip („Wer etwas anschafft, hat auch zu bezahlen“). Der Erlös aus dem Getränke- und Speisenverkauf beim politischen Dämmerschoppen wird der Palliativstation des Klinikums zufließen.

Bildunterschrift: Zum Dämmerschoppen der SPD, organisiert von Georg Seidl (vorne), kamen neben den Bierprinzessinnen Eileen Fiddelke (vorne, links) und Daniela Bock (vorne, rechts) auch die Hauptredner Werner Schieder (hinten, von links), Annette Karl, Kurt Seggewiß und Norbert Freundorfer.

Bild und Text: hcz für Der Neue Tag

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