„Ernährungsbildung findet vor allem im Vorschulalter statt. Das Schulfruchtprogramm bietet hier eine hervorragende Möglichkeit, in die Familien hinein zu wirken. Daher ist die Ausweitung des Programms auf Kindertagesstätten und Kindergärten sehr sinnvoll. Für die SPD-Landtagsfraktion fordere ich dies schon seit langem.“, erklärt Christa Naaß auf Grund eines Berichts im Landwirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtages. „Und dieser Bericht gibt mir Recht!“
Festgestellt wurde nämlich, dass die Einführung des Schulfruchtprogramms von allen Seiten sehr positiv beurteilt wird. Über 70% der bayerischen Grundschulen beteiligen sich inzwischen aktiv, sowohl Kinder als auch Eltern und Lehrer beurteilen das Angebot positiv.
Das Schulfruchtprogramm in Bayern ist ein EU-kofinanziertes Projekt, welches Kindern ermöglicht, kostenlose Portionen von Obst und Gemüse zu erhalten. Dabei sollen regionale Erzeugnisse mit saisonalem Bezug bevorzugt werden. "Wir unterstützen, ebenso wie die bayerische Staatsregierung, dieses Schulfruchtprogramm. Nur wollen wir im Zuge der Verteilung auch eine angemessene Ernährungsbildung, auch im Vorschulalter.
Weiterhin fordert Christa Naaß, dass Bioprodukte angemessen durch das Programm bezahlt werden können. Die Chance, Kinder und Jugendliche für regionale Produkte zu gewinnen, werde derzeit nicht ausreichend genutzt, so Naaß: "Das Schulobstprogramm bietet die Möglichkeit, über die Kinder in die Familien hinein zu wirken."