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Pro Rettungshubschrauber – Eine Region steht auf

Veröffentlicht am 22.01.2011 in Allgemein

-Haundorfer SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß in Nördlingen mit dabei -

Die Sirenentöne von über 100 Rettungsfahrzeugen des BRK, der Feuerwehr und des THW stimmten die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, darunter auch die Haundorfer SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß, die schwäbische Bundestagsabgeordnete Gabriele Fograscher sowie der Ansbacher Landrat und Landratstellvertreter Robert Westphal, auf der Kaiserwiese in Nördlingen am heutigen Samstag auf die Demonstration ein. Die Region Nordwestschwaben sowie Westmittelfranken sind die einzigen Teile Bayerns, die nicht durch einen Rettungshubschrauber abgedeckt sind.

Landtagsabgeordnete Christa Naaß setzt sich zusammen mit den beiden Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Ansbach und zahlreichen weiteren Kommunen deshalb seit langem für einen weiteren Standort eines Rettungshubschrauber ein.

Für Christa Naaß geht es um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger. „Diese“, so die Haundorfer Abgeordnete und stv. Fraktionsvorsitzende, „ist bei einem Standort Augsburg nicht gegeben. Es geht um Menschenleben und um die beste Versorgung der Region und nicht um die Durchsetzung des Willens des Bayerischen Ministerpräsidenten und des Bayerischen Innenministers“.

Landrat Rößle, Landrat des Landkreises Donau-Ries, wies mit Recht darauf hin, dass es so lange keinen Standort Augsburg geben darf, solange es für die „weißen Flecken“ keine Lösung gibt. Verärgert zeigte er sich bei der Kundgebung über die Vorgehensweise: Bei der Anhörung des Rettungszweckverbandes hinsichtlich des künftigen Standortes des Rettungshubschraubers ging es nicht um ein „Anhören“ der Betroffenen, sondern um das Unterzeichnen eines bereits vorgefertigten Vertrages mit dem Standort Augsburg.

Oberbürgermeister Faul konnte sich nicht so recht mit der Ankündigung des CSU-Abgeordneten Georg Schmid anfreunden, dass dieser selbst Verhandlungen mit dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten und dessen Sozialministerin aufnehmen will mit dem Ziel einer gemeinsamen Lösung, da sich die nicht in die regelmäßigen 60-km-Einsatzradien von Rettungshubschraubern einbezogenen Gebiete Nordwestschwabens und Südwest-Mittelfrankens auf baden-württembergischer Seite fortsetzen. „Das ist Aufgabe des Bayerischen Ministerpräsidenten und des bayerischen Innenministers“, stellte er mit Recht fest.

Christa Naaß und ihre schwäbische Bundestagskollegin Gabriele Fograscher sehen hierbei wiederum das Aussitzen eines Problems, das schon seit langem bekannt ist. „Die Zusage Seehofers für den Standort Augsburg war das Bedienen einer Region, die durch nichts zu rechtfertigen ist, weder durch das Ergebnis der Bedarfsanalyse zur Luftrettung in Bayern noch durch die Höhe der Investitionskosten, noch durch die örtliche Infrastruktur. Deshalb möchte ich nach wie vor, dass der Standort Gunzenhausen in der Diskussion bleibt“, so die Abgeordnete.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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