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Ortsumgehung der B2 bei Dettenheim soll erst nach 2015 begonnen werden

Veröffentlicht am 09.01.2012 in Allgemein

Die Haundorfer SPD-Landtagsabgeordnete Christa Naaß kritisiert, dass die seit langem geplante Ortsumgehung Dettenheim mit zweistreifigem Ausbau erst nach dem Jahr 2015 begonnen werden soll.

Dies ist aus dem Investitionsrahmenplan 2011-2015 für die Verkehrsinfrastruktur des Bundes (IPR) ersichtlich, den der CSU-Bundesverkehrsminister Ramsauer vor Weihnachten vorgestellt hatte.

Auch für die gesamte Metropolregion ist der Investitionsrahmenplan von Minister Ramsauer ein Schlag ins Gesicht: In den nächsten 4 Jahren wird nicht mit der Elektrifizierung der Strecke Nürnberg-Marktredwitz-Hof bis zur deutsch-tschechischen Grenze begonnen. Der Ausbau der Strecke Nürnberg-Ebensfeld wird ebenfalls nicht begonnen. Auch die Anbindung des Flughafens an die A3 wurde herausgenommen.

Obwohl viele Projekte rausgefallen sind, ist der neue Investitionsrahmenplan 2011-2015 eine unterfinanzierte Wunschliste. Der Minister führte zudem eine neue Kate-gorie „weitere wichtige Vorhaben“ ein, deren Projekte in der Regel erst nach 2015 begonnen werden, wie z.B. die OU Dettenheim.

„Im Jahr 2003 hatten wir es endlich unter einer SPD-geführten Bundesregierung geschafft, die OU Dettenheim in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplanes aufzunehmen, das Planfeststellungsverfahren läuft, aber der CSU-Bundesverkehrsminister nimmt das Projekt nicht in die Prioritätenliste auf“, kritisiert Christa Naaß. „Andere Projekte, die sich ebenfalls noch in der Planfeststellung befinden, wurden jedoch aufgenommen“.
Die Abgeordnete erinnert an Aussagen des Straßenbauamtes aus dem Jahr 2003, dass im Jahr 2012 der Verkehr auf der neuen Trasse rollen wird.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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