„Der Neubau des Pfofelder Gemeindehauses, genauer gesagt der Ausbau des Dachgeschosses zu Probenräumen für den Kulturverein, wird als mittelfränkisches Projekt in diesem Jahr mit Mitteln aus dem Kulturfonds des Kultusministeriums gefördert“ teilt Christa Naaß, Mitglied im Haushaltsausschuss und Vorsitzende der mittelfränkischen SPD nach der heutigen Ausschusssitzung mit.
Seit 2006 ist der Pfofelder Kulturverein durch die jährliche Freilichttheater-Musicalproduktion an der Kapellenruine im ganzen Seenland bekannt. Der Theaterverein fördert aber neben den großen „Vorhangreißern“ mit den kleinen „Vorhangfliggern“ auch den Theaternachwuchs und pflegt eine musikalische Sparte „Theatre vocalis“. Er ist seit über einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil des kulturellen Gemeindelebens und ein Aushängeschild für Pfofeld und die Region.
Besonderer Wert wird dabei auf die Auswahl generationsübergreifender Projekte, gelegt.
Bislang fanden die Proben in einem leer stehenden Klassenzimmer in Langlau statt, wo es immer wieder zu Überschneidung der Probentermine kam.
Mit dem Zuschuss aus den Kulturfonds kann nun ausreichend Platz für die Proben und Aufführungen geschaffen werden.
„Auf Grund der Tatsache, dass Laienbühnen zunächst der örtlichen Kulturpflege dienen, erachtet der Haushaltsausschuss einen Zuschuss in Höhe von 20% der zuwendungsfähigen Kosten als angemessen. Das sind 82.000 Euro.“, erklärt Christa Naaß.