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„Makellose Bilanz der SPD in Eslarn“

Veröffentlicht am 29.06.2012 in Presse

Jahreshauptversammlung des Ortsvereins – Horst Forster seit 40 Jahren im Gemeinderat vertreten

Der SPD-Ortsverein mit knapp 100 Mitgliedern setzte in der Jahreshauptversammlung im Gasthof zur „Krone von Bayern“ (Kuch) bei den Neuwahlen auf einen generationsübergreifenden Vorstand. Das Führungsteam um Vorsitzenden Georg Zierer setzt sich weiterhin aus bewährten, aber auch aus neuen Mitgliedern zusammen. Landtagsabgeordnete Annette Karl forderte von den Mitgliedern solidarischen Zusammenhalt bei der Gemeinde- und Landtagswahl. Karl zeigte sich über die Verteilung der 1000 neuen Polizeistellen mit lediglich 59 Beamten für das Polizeipräsidium Oberpfalz empört. „Mit dieser beschämenden Personalzuteilung wird wieder deutlich, dass die Randbereiche Bayerns weiter abgehängt werden.“

Solide Finanzpolitik
Ein Lob richtete Ortsvorsitzender Zierer vor allem an Bürgermeister Reiner Gäbl. „Eslarn hat einen Bürgermeister, der die Gemeinde nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet. Die SPD wird in Eslarn mit einer soliden Finanzpolitik weiterhin an einer guten Zukunft arbeiten und versuchen bis 2020 die Schuldenfreiheit anzustreben.“
Anschließend erstattete Brigitte Warta den Kassenbericht. Danach dankte Vorsitzender Zierer Marktrat Horst Forster für 40 Jahre Mitarbeit im Gemeinderat und gratulierte Bürgermeister Gäbl zum zehnjährigen Jubiläum. Forster ist seit 1969 im SPD-Ortsverein und seit 1972 im Marktrat vertreten. „Unser Horst ist eine Institution und ein unermüdlicher Kämpfer, der sich in den 40 Jahren ein umfangreiches Wissen im Gemeinderat aneignen konnte und bei Entscheidungen vieler wichtiger Projekte mitwirkte.“
Die rührigen Aktivitäten des 68-Jährigen würdigte die Marktgemeinde 1995 mit der Verleihung der Bürgermedaille in Gold und das Innenministerium mit der kommunalen Verdienstmedaille in Bronze.
Im Jahr 1990 bestimmte der Gemeinderat den langjährigen Kommunalpolitiker sechs Jahre zum zweiten Bürgermeister. Bedingt durch die Erkrankung des ehemaligen Bürgermeisters Karl Roth übernahm Forster erstmals 1993 zeitweise und nach dessen Tod bis zur Neuwahl im Rathaus für drei Monate die Amtsgeschäfte. Dafür dankten die Bürgermeister Gäbl und Zierer mit einem Bild von der Heimatgemeinde und einem Gutschein. Ein Dank galt auch Ehefrau Sieglinde. Dem schloss sich Kreisvorsitzende Karl an. „Die SPD stellt seit zehn Jahren den Bürgermeister und kann auf eine makellose und positive Bilanz zurück blicken“, würdigte die Abgeordnete. Das kleine Jubiläum nahm Gäbl für einen Rückblick zum Anlass. „Der 2002 vom CSU-Bürgermeister übernommene Schuldenberg konnte durch eine vernünftige Haushaltspolitik in den Jahren von 4,2 auf 2,3 Millionen Euro abgebaut werden.“
Massive Investitionen
„Die Schuldenuhr in Eslarn geht in eine andere Richtung, da wir trotz massiver Investitionen täglich insgesamt 4500 Euro an Schulden abbauen konnten.“ Trotz der Widerstände im Marktrat wurde mit Unterstützung von Investoren ein altengerechtes Wohnen und ein zweiter Tiefbrunnen verwirklicht. Weiter wies Gäbl auf die Investitionen in eine neue Aussegnungshalle, in den Straßenbau und die Kanalsanierung hin. Für sehr wichtig hält er die Mitgliedschaft in der landkreisüberschreitenden Leader-Aktionsgruppe (LAG) Brückenland Bayern-Böhmen. Deutliche Worte sprach Bürgermeister Gäbl auch im Zusammenhang mit dem Verbesserungsbeiträgen am Steinboden.
„Ein CSU-Bürgermeister hat es versäumt, das Geld vom damaligen Investor des Baugebietes einzufordern und den Schlamassel ausbaden müssen jetzt wir.“ Die Verantwortung für den Verlust der Hauptschule trage ebenfalls allein die CSU.

aus Der Neue Tag vom 28.06.2012, Bild und Text gz

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