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Annette Karl zu Besuch bei der Firma Schreml GmbH Metallverarbeitung in Pleystein

Veröffentlicht am 29.06.2012 in Presse

Mittelstandsbetriebe sind Garanten für Arbeitsplätze in der Region. Dies betonte MdL Annette Karl beim Besuch der Firma Ludwig Schreml GmbH, Metallverarbeitung und Wasserkraft. Ludwig Schreml bat dafür um verstärkte Förderung des Mittelstands.Der Firmenchef bedauerte, dass bei der Finanzierung von eigenen Vorhaben dieser Betriebe die Messlatte oft zu hoch angelegt werde. In der personellen Entwicklung von Betrieben mit 20 bis 30 Mitarbeitern sieht er zunehmende Probleme durch den Lehrlingsmangel.

Gründung 1992
Schreml stellte MdL Karl, Stadtrat Hans Zehent und SPD-Vorsitzendem Werner Rieß den Betrieb mit seiner Entwicklung seit der Gründung 1992 vor. Dem ging noch ein Zeitraum von drei Jahren voraus, in denen der Betrieb mehr als „Teilzeitjob“ geführt worden sei, erklärte der Unternehmer. Nach Aufgabe der Tätigkeit in verantwortungsvoller Position bei einer Weidener Firma habe er endgültigden Schritt in die Selbständigkeit gewagt, berichtete der Firmenchef. Mittlerweile sind in dem Betrieb an der Trutzhofmühle 16 Mitarbeiter tätig. Als großes Problem schilderte Schreml die Situation auf dem Lehrlingsmarkt. Der Trend der Schulabgänger geht eindeutig zu den großen Firmen, erklärte er. Diese locken die jungen Menschen mit lukrativen Angeboten. Es steht aber eindeutig fest, dass eine Ausbildung wie in seinem Betrieb vielfältiger gegenüber großen Firmen sei. Als zunehmend defizitär bezeichnete Schreml die Ausbildungsqualität an den Schulen. Aber auch die Leistungskraft der Schüler gehe sichtbar zurück. Als Ursache nannte der Firmenchef dafür das Elternhaus. „Die jungen Menschen sind nicht mehr hungrig, der Drang nach Wissen fehlt“, bedauerte er. Zudem ließen die Noten der Schulabgänger zu wünschen übrig. Wer als Auszubildender aber aus einem landwirtschaftlich geprägten Elternhaus kommt, erbringt auch bei etwas schlechteren Noten gute Leistungen, hat Schreml erkannt. Die Frage Karls nach der Notwendigkeit kleinerer Wasserkraftwerke bejahte er. Bei der Förderung erneuerbarer Energien sei es aber notwendig, auch den Umbau der alten Elektrizitätswerke an den Gewässern finanziell zu fördern, erklärte der Unternehmer.
Für einheitlichen Standard
Dann könnten diese Anlagen noch weitaus effizienter arbeiten. Dazu sei aber auch erforderlich, den behördlichen Genehmigungsweg bei Änderung von Anlagen zu beschleunigen. MdL Karl sprach sich deutlich für die Einführung eines einheitlichen Standards für alle Behörden aus.

Quelle: Oberpfalznetz vom 28. Juni 2012 (bey)

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