SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Informationsbesuch über Baufortschritt in Weiherhammer

Veröffentlicht am 06.09.2013 in Presse

Die Besuchergruppe mit MdL Annette Karl und Bezirkstagskandidat Norbert Freundorfer

Das Kompliment der SPD-Landtagsabgeordneten Annette Karl für die Weichenstellung ging an Bürgermeister Werner Windisch und Gemeinderat: „Hier zeigt sich, mit welchem Eifer und welcher Intensität der Grundstein gelegt worden ist, damit die Zukunft eine gute ist.“

Karl informierte sich am Donnerstag im Beisein von SPD-Räten und –Funktionären auf zwei Großbaustellen, die laut Windisch vom Umfang her für Weiherhammer sehr wichtig seien. „Die Eisenbahnbrücke ist fertig; die Talsohle sozusagen durchschritten. Die zuverlässige Leipziger Firma Arlt ist bestrebt, die Arbeiten für das 7,4 Millionen-Projekt nach dem Bauvertrag fertig zu stellen.“ Die Anlage des Geh- und Radwegs erfolge wie in der Frauenrichter Unterführung. Windisch erinnerte an die ersten Planungen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie.

Die Straße von der Bahnüberführung her über die Röthenbachbrücke werde zur abknickenden Vorfahrtsstraße, bemerkte Windisch. Nach Abschluss der Kabelumlegungen für Strom, Gas und Telekommunikation beginne Ende September auch dort durch die Firma Arlt der Straßenbau. Mit der Deutschen Bahn würden Verhandlungen wegen der Park-and-Ride-Situation geführt. „Alle Zugänge werden barrierefrei“ fügte das Oberhaupt hinzu. MdL Karl fand es sinnvoll, dass auch die Fußgänger zu ihrem Recht kämen. Die fertige Ortsumgehung sei von großer Bedeutung für ein gutes Lebensgefühl der Bewohner.

„Beim Rathaus mit Niederenergie NF-50 - („Wir haben keine Kostenmehrung“) – wird zurzeit gepowert. Die Bohrungen sind erledigt. In dieser Woche ist der Kanalbau abgeschlossen.“ Windisch kündigte zum Monatsende den Beginn der Erstellung der Außenanlagen an. Noch diese Woche erfolge die letzte Auftragsvergabe für die Natursteine im Innenbereich; Endreinigung und Schließanlage folgten noch.

Während des Rundgangs erläuterte der Gemeindechef die funktionelle Raumaufteilung mit dem publikumsorientierten Bereich im Erdgeschoß, Bürgermeister, Geschäftsleiter und Bauamt im ersten Stock, Archiv und Technikräumen im Keller. Nicht nur von der Loggia für Pausen des Personals eröffnet sich ein wohltuender Blick auf den Beckenweiher. Bezirkstagskandidat Norbert Freundorfer sprach von einem Alleinstellungsmerkmal; keine Gemeinde im Landkreis habe so eine Perle. Und an den im Frühjahr abtretenden Windisch gewandt: „Wenn man so einen schönen Arbeitsplatz bekommen könnte, überlegt man sich da nicht, den Arbeitsvertrag zu verlängern?“ Windisch` klare Antwort dazu: „Ich werde mich dann ins Rathaus-Cafè setzen und dazu Altlandrat Simon Wittmann einladen.“

MdL Karl gab sich überzeugt, dass die Integration eines Cafès ins Rathaus mit herrlichem Blick auf auch den Austausch der Bürger untereinander fördere. „Es ist eine Bereicherung für die neue Ortsmitte; sie hat die Chance zu einem Kommunikationszentrum für alle.“ Windisch schloss vor dem Dank an Anlieger und Verkehrsteilnehmer für Geduld und Verständnis mit dem Hinweis, dass sich der Gemeinderat mit einem durchgängigen Konzept für die zur Gemeindestraße abgestufte Kreisstraße befasse, das mit Mitteln der Städtebauförderung durch die Regierung der Oberpfalz unterstützt werde.

„Wir hoffen so schnell wie möglich auf Inbetriebnahme der Bahnüberführung, damit die Ortsumgehung vollkommen greift“ erklärte Rathauschef Werner Windisch beim Gemeindebesuch von MdL Annette Karl hier vor der Bahnbrücke.

Bild und Text: Siegfried Bock

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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