Ländlicher Raum-Sprecherin Annette Karl nennt es unerträglich, wenn der selbsternannte Lebensminister Söder das Leben vieler tierischer und pflanzlicher Arten auf dem Altar des sogenannten ausgeglichenen Haushalts opfert
Ländlicher Raum-Sprecherin Annette Karl nennt es unerträglich, wenn der selbsternannte Lebensminister Söder das Leben vieler tierischer und pflanzlicher Arten auf dem Altar des sogenannten ausgeglichenen Haushalts opfert
Vor einer Kürzung oder sogar Streichung der Fördergelder für die Landschaftspflege durch das Bayerische Umweltministerium, wie in der "Augsburger Allgemeinen" vom 23. August dargestellt, warnt die Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum und stellvertretende Vorsitzende der Bayern-SPD, Annette Karl. "Die Landschaftspflege durch die Landwirte ist aus zwei Gründen unverzichtbar: Zum einen ist sie unabdingbar notwendig zum Erhalt der Artenvielfalt und der Biodiversität in Bayern; zum anderen ist die Landschaftspflege eines der immer wichtiger werdenden zusätzlichen wirtschaftlichen Standbeine vieler Landwirtschaftsbetriebe", stellt die SPD-Politikerin fest.
Annette Karl: "Es ist unerträglich, wenn Minister Söder, der sich gerne Lebensminister nennt, das Leben vieler tierischer und pflanzlicher Arten auf dem Altar des sogenannten ausgeglichenen Haushalts opfert. Ich kann nur eindringlich davor warnen, aus fiskalischen Gründen die Axt an den 'bayerischen Weg' im Naturschutz zu legen, der zu Recht ein Vorbild für die anderen Bundesländer ist. Die Umwelt und die Bäuerinnen und Bauern in Bayern brauchen verlässliche Partner. Ein Umweltminister, der sonntags die biologische Vielfalt und die bäuerliche Landwirtschaft preist und montags die Fördergelder in diesem Bereich zusammenstreicht, ist kein solcher Partner."
Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl