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Erziehermangel wird dramatisch

Veröffentlicht am 23.12.2008 in Allgemein

SPD-Fraktionsvizin Christa Naaß fordert bessere Bezahlung und Ausbildung - Staatsregierung zu Investitionen aufgefordert

Staatsregierung zu mehr Investitionen im Bereich frühkindliche Bildung und Betreuung auf. „Die CSU hat hier in der Vergangenheit schwer wiegende Versäumnisse zu verantworten, die sich in den nächsten Jahren dramatisch auswirken können. Wenn sich nicht schnell etwas ändert, werden sich wohl Befürchtungen bestätigen, nach denen im Jahr 2013 in Bayern bis zu 10.000 Erzieherinnen und Erzieher fehlen werden."

Naaß und die SPD-Landtagsfraktion fordern aber schon seit Langem auch eine bessere Bezahlung, um den Beruf attraktiver zu machen. Die Arbeitsbedingungen für das Personal seien besonders seit Einführung des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) immer schlechter geworden. Aufgrund der neu eingeführten Buchungszeiten werden Erzieherinnen und Erzieher auf der einen Seite mit einer großen Menge Verwaltungsaufwand konfrontiert, gleichzeitig ist ihr eigenes Beschäftigungsverhältnis abhängig von den Buchungszeiten: „Man muss sich wundern, dass trotzdem noch so viel Qualität geboten wird". Zum zweiten müssen Aus- und Fortbildung der Erzieherinnen verbessert werden und langfristig auf Fachhochschulniveau angehoben werden. Die aktuelle Forderung der bayerischen Sozialministerin nach einer besseren Bezahlung gibt Christa Naaß an diese zurück: „Hier sitzt die Staatsregierung am Hebel, hätte schon längst handeln können und muss nun endlich etwas tun", so die Haundorfer Abgeordnete.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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