60 Mann des Artilleriebataillon 131 aus Mühlhausen gehen von Haus zu Haus
Prominente aus Weiden sammelten am Samstag wieder für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Organisiert wurde die Sammlung von Stabsfeldwebel Martin Witt. Die Sammelbüchse schüttelten unter anderem MdL Annette Karl, Bürgermeister Lothar Höher und die Stadträte Stefanie Sperrer, Walter Leupold, Hans Hiermaier und Alois Schinabeck.
Den Standort Weiden vertraten Oberstleutnant Bernd J. Henn und Oberstleutnant Michael Heinrich, bisher Mühlhausen. Im Zuge der Bundeswehrreform wird das sächsische Bataillon nach Weiden verlegt und umbenannt. Vertreter des Volksbundes war Hauptfeldwebel der Reserve Gert Müller. Wie stellvertretender Bataillone-Kommandeur Major Holger Hartmann aus Mühlhausen erklärte, würden ab Montag 60 Soldaten des neuen Artilleriebataillons 131 nach Weiden kommen, um Haussammlungen vorzunehmen.
Der Volksbund wurde 1919 gegründet und erfasst, erhält und pflegt die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland. Sein Motto lautet: „Versöhnen über den Gräbern – Arbeit für den Frieden.“ Er pflegt zwei Millionen Kriegsgräber auf 800 Friedhöfen. Deutsche Kriegsgräber gibt es in mehr als hundert Ländern der Erde.
Bildunterschrift: In den Dienst der Kriegsgräberfürsorge stellten sich am Samstag auch einige Stadträte und MdL Annette Karl (vorne, Dritte von links). Ab heute läuft die Haussammlung – erstmals mit Soldaten des neuen Bataillons.
aus Der Neue Tag, Text uz, Bild Kunz