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Christa Naaß: Ansbacher Maschinenbauschule ein wichtiger Baustein in unserer Region

Veröffentlicht am 30.06.2011 in Allgemein

1. Reihe: links Bezirksrätin Amely Weiß, 2. von links Bezirksrätin Elke Held, 4. von links Landtagsabgeordnete Christa Naaß

-MittelfrankenSPD besuchte die Einrichtung – Keine Erhebung eines Schulgeldes -

Der Neubau der am 18. Februar diesen Jahres eingeweihten Maschinenbauschule Ansbach war das Ziel eines Besuchs der mittelfränkischen Bezirksvorsitzenden Christa Naaß, ihres Vorstandes, Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsfragen und deren Vorsitzenden Georg Reif. Begleitet wurden sie von den beiden Bezirksrätinnen Elke Held aus Dinkelsbühl und Amely Weiß aus Nürnberg.

Bernhard Amend, Direktor der Bezirksverwaltung, der kurzfristig für den verhinderten Bezirkstagspräsidenten Richard Bartsch einsprang und Schulleiter Jürgen Effinger hoben die große Bedeutung der 3 Schulangebote des Bezirks für die Region hervor. Der Bezirk Mittelfranken ist mit ca. 1200 Auszubildenden der größte Ausbilder der Region, erfuhren die Gäste.

Bereits 1899 wurde die Maschinenbauschule in Ansbach gegründet. Seit 1947 ist der Bezirk Mittelfranken Träger dieser Bildungseinrichtung für die hochwertige Ausbildung von Facharbeitern:

- der Berufsfachschule für Maschinenbau, die nach 3 Jahren Vollzeitausbildung mit dem Facharbeiterbrief (IHK) als Industriemechaniker und dem Gesellenbrief (HK) als Feinmechaniker im Maschinenbau abschließt.

- der Fachschule für Maschinenbautechnik, eine 2-jährige Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Maschinenbau-Techniker“ ist ebenso eine gesuchte Möglichkeit, mit deren Abschluss der Aufstieg in Verwaltungen oder die mittlere Führungsebene geöffnet ist. Auch darf mit dieser Prüfung ein Handwerksbetrieb ebenso wie von einem Meister geführt werden.

- und der Fachakademie für Medizintechnik, ebenfalls eine 2-jährige Weiterbildung zum „Staatlich geprüften Medizintechniker“, die eine einmalige Einrichtung für ganz Bayern ist.
Parallel zum Technikerabschluss kann hier auch die Fachhochschulreife erworben werden.
Dass an allen drei Schulen hervorragend ausgebildet wird zeigt sich daran, dass nach einem erfolgreichen Abschluss problemlos ein Arbeitsplatz gefunden wird.
Dem vom Kommunalen Prüfungsverband in die Diskussion gebrachten Vorschlag, künftig Schulgeld zu erheben, kann die MittelfrankenSPD nichts abgewinnen. „Bereits bei der Einführung des Büchergeldes vor einigen Jahren hatte man die Erfahrung gemacht, dass der Verwaltungsaufwand in keinem Verhältnis zum Ertrag steht“, erinnerte Christa Naaß. „Außerdem würde Schulgeld die finanzielle Lage vieler Schüler verschärfen. Unter dem Gesichtspunkt von Bildungsgerechtigkeit spricht sich die SPD gegen ein Schulgeld aus, so wie sie auch seit Jahren für die Rücknahme von Studiengebühren kämpft.“

Dass die Maschinenbauschule gut für die Zukunft gerüstet ist, konnten die Gäste auch bei der Besichtigung der Werkstätten, der Schweißerei und der CNC-Unterrichtsräume erkennen. Bezirksrätin Elke Held und Stadtrat Michael Gowin hoben hervor, dass die Maschinenbauschule Ansbach ein wichtiger Baustein für die Wirtschaft in der Region darstellt.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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