SPD-FRAUEN in Oberfranken

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Bei der Jugendarbeit darf nicht gespart werden

Veröffentlicht am 22.03.2011 in Allgemein

Christa Naaß bei der Übergabe der Karten an Volkmar Halbleib

SPD-Fraktionsvizin Naaß übergab im Landtag Prostestunterschriften aus Ansbach

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß kämpft gegen die geplanten Kürzungen in der Jugendarbeit im Doppelhaushalt 2011/12. Sie übergab dem haushaltspolitischen Sprecher Volkmar Halbleib 830 Protestunterschriften des Ansbacher Stadt- und Kreisjugendrings. „Mit größter Sorge verfolgen wir in der SPD-Landtagsfraktion die steten, teils erheblichen Reduzierungen der Landesmittel für die bayrische Jugendarbeit und den Bayrischen Jugendring mit seinen Jugendverbände“, so Naaß.

Die Fraktionsvizin gibt sich kämpferisch, denn man müsse versuchen, weitere Kürzungen zu verhindern – im Interesse der vielen jungen Menschen und einer erfolgreichen Kinder- und Jugendarbeit in Bayern. Insgesamt sollen künftig Fördermittel des Freistaates für Jugendarbeit in Höhe von 1,1 Millionen Euro eingespart werden. „Ich sehe die Jugendarbeit als eigene außerschulische Bildungsarbeit, daher ist es wichtig die Angebote zur sinnvollen Freizeitgestaltung, Kultur und politischen Bildung für Jugendliche aufrecht zu halten“, mahnt Christa Naaß. Hintergrund der Protestaktion ist die Verhandlung des Einzelplans 05 des Doppelhaushaltes 11/12, in dem die Finanzierung der Jugendarbeit festgehalten ist, am 6. April 2011 im Plenum des Bayrischen Landtages.

Volkmar Halbleib fordert gleiche Chancen für alle Menschen in Bayern, gerade auf dem Sektor der Jugendarbeit. „Es kann nicht sein, dass CSU und FDP ca. 180 Millionen Euro pro Jahr für Klientelpolitik im Bereich der Unternehmensbesteuerung ausgeben, im Gegenzug aber im Sozialen Bereich gekürzt wird“, so Halbleib.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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