" Die Energiewende im Zieldreieck Versorgungssicherheit, Bezahlbarkeit und ökologische Verträglichkeit ist die größte Herausforderung in Deutschland und ganz besonders in Bayern, wo über 50% der Energie aus Kernkraftwerken kommt.", so die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD- Landtagsfraktion in Reaktion auf die Äußerungen von Albert Rupprecht. Karl:"Die Bewältigung dieser Herausforderung braucht keinen billigen Populismus und Verdrehung von Tatsachen, sondern Ehrlichkeit und Transparenz in der Kommunikation mit der Bevölkerung. Es war die CSU, die im Juni 2013 den SPD- Antrag zu Mindestabständen bei Stromtrassen und die Möglichkeit von Erdverkabelung abgelehnt hat. Das bedeutet eine Verzögerung der Planungen um mindestens ein Jahr, selbst wenn jetzt sofort eine Gesetzesänderung in Angriff genommen wird, was ich sehr begrüßen würde, da die Trassenführung dann komplett neu geplant werden müsste. Rupprecht sollte auch erklären, wie er die Energieversorgung sicherstellen will, wenn er weder Windkraft noch Stromtrassen noch sonst was will. Auch für die geforderten Gaskraftwerke gibt es bis jetzt weder eine Finanzierung, noch eine Planung, noch eine Gasleitung noch Gas. Bleiben als Alternativen in der Rupprecht'schen Logik nur die Abhängigkeit vom russischen Gas - so jemals entsprechende Leitungen gebaut werden - oder die Verlängerung der Kernkraftwerkslaufzeiten. Beides keine akzeptablen Alternativen."


