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Werbung für verbesserte Kapplwaldtrasse – Gespräch mit Leiter der Obersten Baubehörde

Veröffentlicht am 20.08.2009 in Presse

Für eine modifizierte Kapplwaldtrasse warb eine Delegation aus Waldsassen bei einem Besuch bei Ministerialdirektor Josef Poxleitner, dem Leiter der Obersten Baubehörde. Vermittelt hatte das Treffen Landtagsabgeordnete Annette Karl. Mit dabei waren zweiter Bürgermeister Helmut Plommer, SPD-Fraktionsvorsitzender Johannes Schuster, Alfred Koch, der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, und SPD-Ortsvereinsvorsitzender Klaus Schuster. Anlass des Besuchs war die Verkehrssituation in Waldsassen und der Bau einer Umgehungsstraße nach dem Bürgerentscheid vom Juni 2009.

So bald als möglich
Umfassend schilderte die Delegation die Verkehrsbelastung. Seit Tschechien zum Schengenraum gehöre, steige der Lkw-Verkehr stetig. Hinzu komme, dass die Stadt Eger mit der Fertigstellung ihrer Süd-Ost-Umgehung Ende 2012 rechne. Das Verkehrsaufkommen sei beim derzeitigen Ausbauzustand der B 299 nicht hinnehmbar, so die Waldsassener, worauf Josef Poxleitner versicherte: „Ziel ist eine Verkehrsentlastung Waldsassens. Wir werden auch in Waldsassen eine vernünftige Lösung erreichen, wo auch immer.“ Dies solle so bald als möglich erfolgen. Anhand eines Lageplans wurde die Möglichkeit des Baus einer verbesserten Kapplwaldtrasse diskutiert.
Problematisch sei, dass die derzeit vorliegende Kapplwaldtrasse das
Wohngebiet „Rechts der Schützenstraße“ tangiere. Die geforderte Verbesserung bezöge sich daher auf den Anschluss an das bestehende Teilstück von der Bundesgrenze bis zur Schirndinger Straße. Hier solle ein teilweiser Rückbau erfolgen, um einen größeren Abstand zum Baugebiet „Rechts der Schützenstraße“ zu erreichen. Die Problematik Heilquellenschutzgebiet bezeichnete Josef Poxleitner als schwierig aber nicht unüberwindlich. Die Planungsbehörden seien an die landesplanerische Beurteilung gebunden. So wollten die Besucher aus Waldsassen dies aber nicht stehen lassen; sie argumentierten mit der Abgas- und Feinstaubbelastung im Stadtgebiet bei Realisierung der Regionaltrasse, was durch vorliegende Gutachten zu beweisen sei.
Keine Zeit verlieren
Helmut Plommer widersprach einer Aussage des Straßenbauamtes, wonach die Kosten der Regionaltrasse und der Kapplwaldtrasse gleich wären. Einig war man sich, dass keine Zeit in den nun folgenden Planungsschritten verloren werden dürfe. Deshalb soll die Stellungnahme der Landesplaner bereits im jetzigen Vorentwurfsstadium und nicht erst im Planfeststellungsverfahren eingeholt werden.

Zum Foto: Vor dem Hintergrund, die Bewohner Waldsassens bestmöglich vor Lärm und Abgasen zu schützen, diskutierten (von links) Johannes Schuster, Klaus Schuster, MdL Annette Karl, Helmut Plommer und Alfred Koch mit Ministerialdirektor Josef Poxleitner (rechts) anhand eines Lageplans die Möglichkeit des Baus einer verbesserten Kapplwaldtrasse.

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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