Wahlkreiskonferenz der OberpfalzSPD in Ursensollen
Veröffentlicht am 11.03.2013 in Presse
Das Spitzenteam für die Landtagswahl: Rainer Hummel, Annette Karl, Franz Schindler, Margit Wild, Reinhold Strobl (v.l.)
Ude: „Wechsel zum Greifen nahe“ SPD-Spitzenkandidat verbreitet Optimismus – Schindler führt Landtagsliste im Bezirk an
Kernpunkt der SPD-Wahlkreiskonferenz Oberpfalz im Ursensollener Kubus am Samstag war die Aufstellung der Bezirksliste für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 15. September 2013. Diese verlief unspektakulär, ohne jegliches Störfeuer. Die Genossen aus dem Bezirk demonstrierten Geschlossenheit.
Und nach deren Willen zieht die SPD mit den Spitzenkandidaten Franz Schindler (Schwandorf ), Annette Karl (Neustadt/WN) Reinhold Strobl (Amberg-Sulzbach), Margit Wild ( Regensburg), Reiner Hummel (Regensburg) und Karolin Braun (Neumarkt) in den weiß-blauen Wahlkampf. Höhepunkt der fünfstündigen Wahlkreiskonferenz war der einstündige Auftritt des SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude. Diesen begrüßte Bezirksvorsitzender Franz Schindler unter heftigem Applaus schon mal als „künftigen bayerischen Ministerpräsidenten“.
Christian Ude erwies sich als eloquenter Redner, der den Genossen Selbstbewusstsein einimpfte angesichts der Tatsache, dass die SPD in Bayern schon immer das Zugpferd auf dem Feld der Demokratie und des Sozialstaates gewesen sei. Die Chance zum Regierungswechsel sei zum Greifen nah, vermittelte Ude den Genossen. Dass die SPD in Bayern im Umfragetief schmachtet, stört die Genossen nicht: „Wir hätten ja nicht alle Tassen im Schrank wenn wir uns von einer Meinungsumfrage im Januar verrückt machen ließen“, sagte Ude angesichts des „käuflichen Instruments Demoskopie“. „Jammerspiel“ der CSU
Die Wechselstimmung in Bayern sei überall zu spüren und geht es nach Christian Ude, dann hat die CSU in Bayern abgewirtschaftet: „Das war ein Jammerspiel, was die CSU geboten hat“, meinte er in Richtung Familien- und Bildungspolitik. Das „völlig verzerrte ökonomische Weltbild der CSU“, Schulsterben, die Leiharbeit, das unsägliche Betreuungsgeld, Mindestlohn die leeren Versprechungen der CSU – so ziemlich alles nahm Christian Ude aufs Korn beim „Ideenklau CSU“.
Keine Frage, Christian Ude hatte den Nerv der Genossen aus der Oberpfalz auf den Punkt getroffen, sie applaudierten ihm stehend und lange. Und Ude hatte die Schwachstelle in der SPD aufgedeckt: „Wenn es bei uns eine Schwachstelle gibt dann ist es wohl die Tatsache, dass wir es mit der Nächstenliebe übertreiben und die Fehler und Lügen der CSU viel zu schnell vergessen“.
Keinerlei Überraschungen oder Änderungen gab es auch in der Reihenfolge der Kandidaten für den Bezirkstag, die von Richard Gaßner (Kümmersbruck) angeführt werden.
Als Stimmkreisbewerber folgen Brigitte Scharf (Erbendorf ), Norbert Hartl (Regensburg), Gertrud Heßlinger (Neumarkt), Volker Liedtke (Burglengenfeld), Edmund Hochmuth (Cham) , Siegfried Böhringer (Regenstauf ), Norbert Freundorfer (Weiden).
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