Annette Karl wettert gegen Banker – 220 Personen beim Jahresabschluss der SPD-Ost
Über „Banker, die ihre Fähigkeiten überschätzen“ und „Bankdirektoren, die Judaslohn kassieren“ wetterte Landtagsabgeordnete Annette Karl bei der SPD Weiden-Ost im Postkellersaal. Nicht unbedingt zur vorweihnachtlichen Stimmung passend – aber vielleicht doch
notwendig. „Weg vom Kommerz! Zurück zu echter Besinnlichkeit!“ forderte Karl schließlich und wünschte den mehr als 200 anwesenden Genossen und Gästen ein Frohes Fest.
„Proppenvoll“ war der Postkeller und Vorsitzender Horst Fuchs konnte
auch viele Mitglieder aus anderen Ortsvereinen begrüßen. So zum Beispiel Stadtrat Alois Schinabeck, der die Grüße des Oberbürgermeisters überbrachte und in einem Gedicht feststellte, dass „auch wir, in Zeiten von Hartz IV und Arbeitslosigkeit keinen echten Frieden haben“. Ehrendes Gedenken galt dem verstorbenen Genossen „Robby“ Rothballer.
Fischerbergsiedler-Chef Günther Stalinski überreichte Fuchs ein flüssiges Präsent für dessen engagierte Arbeit im Stadtteil. Den besinnlichen Teil gestalteten die „Weidener Rotkehlchen“ Wilhelm Moser, Karl Tabert, Hans Kunz, Alois Schinabeck und Lore Leitmeier.
Eine, von Fuchs auf die Beine gestellte, gigantische Tombola erbrachte
einen namhaften Betrag, der wieder einem guten Zweck zur Verfügung gestellt wird.