Grenzüberschreitende Zusammenarbeit setzt voraus, dass man die Sprache des Nachbarn auch versteht. Für die Polizei gilt dies in ganz besonderem Maße, weshalb auch sieben Polizeibeamte an den Tschechisch-Sprachkursen teilgenommen haben. Nun bekommen sie ihre Zertifikate.
"Sprache öffnet Türen zu einer neuen Welt", sagte Josef Weilhammer, Leiter der Europaberufsschule bei der Feierstunde in der Staatlichen Fachakademie für Übersetzen und Dolmetschen. Sieben Polizeibeamte sowie sechs Schüler und Studierende hatten an Sprachkursen in Tschechisch teilgenommen. Erfolgreich legten sie ihre Zertifikatsprüfung an der Karls-Universität Prag in den verschiedenen Sprachniveau-Stufen ab. Bis zu A2-Kenntnissen schafften es die Polizeibeamten, sogar bis B2 die Studierenden. "Leistungsbereitschaft, Leistungswille und Leistungsfähigkeit müssen vorhanden sein, um diese Ergebnisse zu erreichen", lobte Weilhammer die erfolgreichen Prüfungsteilnehmer.
Die Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ hat seit 2014 Handlungsempfehlungen ausgearbeitet, wie ein Auseinandertriften Bayerns in wirtschaftlich leistungsfähigere und weniger stärkere Gebiete verhindert und räumliche Gerechtigkeit in allen Bereichen Bayerns sichergestellt werden kann. Das Ergebnis ihrer mehrjährigen Arbeit hat die Enquete-Kommission am 30.01.2018 dem Plenum im Schlussbericht präsentiert.
Enquete-Mitglied Annette Karl, die auch Sprecherin für Fragen des ländlichen Raums der BayernSPD Landtagsfraktion ist, betonte, dass der Freistaat das Verfassungsziel "gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu fördern und zu sichern" jetzt mit Leben erfüllt werden muss und dafür dauerhafte Förderprogramme eingerichtet werden müssen.
Der Bund fördert ein Projekt der "Ergänzenden unabhängigen Teilhabe" der Diakonie Neuendettelsau mit fast 400.000 Euro. Darüber informiert die Parlamentarische Staatssekretärin Anette Kramme (SPD). Im Rahmen des Projekts, dessen Laufzeit bis zum 31.12.2020 festgelegt ist, soll insbesondere die Beratungsmethode des ,Peer Counseling', das heißt eine Beratung von Betroffenen für Betroffene, ausgebaut werden. Im Vorfeld der Beantragung von konkreten Leistungen soll die unabhängige Beratung Informationen und Orientierung geben, vor allem zu individuellen Teilhabemöglichkeiten und -leistungen sowie zum Teilhabeprozess und Verfahrensablauf. Die Beratung erfolgt unentgeltlich und ist lediglich den Ratsuchenden verpflichtet.
"Die Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales ist eine große Anerkennung für die vor Ort geleistete Arbeit der Offenen Hilfen der Diakonie Neuendettelsau in den Landkreisen Bayreuth und Kulmbach. Durch das Projekt und die damit verbundene Beratung kann ein weiterer Schritt hin zu einer besseren Teilhabe an unserer Gesellschaft für Menschen mit Beeinträchtigungen gemacht werden", so die heimische Bundestagsabgeordnete Anette Kramme.
"Ehrenamt darf nicht zum Lückenbüßer für abgebautes Hauptamt benutzt werden." appellierte Karl an ihre Kollegen. So ein Engagement müsse sich langfristig auch positiv auf die Rente auswirken. "Weil Ehrenamt dem Staat viel Geld spart, muss er auch etwas zurückgeben - und zwar mehr als nur eine Ehrenamtskarte mit Rabatten für Eintritte."
Der gesamte Bericht im ONetz: https://www.onetz.de/neustadt-an-der-waldnaab/politik/spd-empfang-mit-dank-an-ehrenamtliche-zugehoerigkeitsgefuehl-foerdern-d1810311.html
Kreisvorsitzende MdL Annette Karl dankte dem SPD Ortsverein Eslarn für die tolle Arbeit in den letzten Jahren.
Bericht im ONetz: https://www.onetz.de/eslarn/politik/jahreshauptversammlung-des-spd-ortsvereins-eslarn-beispiel-fuer-berlin-d1810601.html