Am 25. Februar 2015 empfing Annette Karl, MdL ein weiteres Mal fast 100 Bürgerinnen und Bürger aus ihrer Heimat, um über Ihre Arbeit im Bayerischen Landtag zu berichten. Unter den Gästen waren Senioren der Eisenbahnverkehrsgewerkschaft (EVG), glückliche Besitzer von Gutscheinen für eine Landtagsfahrt und auch Mitglieder des SPD-Ortsvereins Weiden-Ost.
Nach dem Eintreffen in München und einer interessanten Stadtrundfahrt, welche von zwei Stadtführerinnen begleitet wurde, ging es weiter in den Bayerischen Landtag. Dort hieß es dann in der Landtagsgaststätte „Bitte zu Tisch“ und nachdem sich alles gestärkt hatten, begrüßte Annette Karl die gesamte Gruppe und stellte sich im Plenum den Fragen der Besucherinnen und Besucher. Es ging dabei um die Themen Asyl, gleiche Lebensverhältnisse in Bayern, Schulstandorte und Ärztemangel, sowie der aktuelle „Dauerbrenner“ Fracking, welches die ostbayerischen Gemüter derzeit stark erhitzt. Viele der Besucher dankten Annette Karl für den informativen Tag.
Abgeordnete Karl und Rabenstein: Staatsregierung muss geschlossen an Weiterentwicklung des ländlichen Raums arbeiten
Die Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion für Belange des ländlichen Raums, Annette Karl, kritisiert die bayerische Staatsregierung für ihren "zusammenhangs- und wirkungslosen Aktionismus" in der Heimatpolitik: "Heimatminister Söder stellt eilfertig eine Maßnahme nach der anderen vor - aber ein Scheitern ist vorprogrammiert, wenn keine Vernetzung mit anderen Ministerien stattfindet, sondern weiterhin nur eine Unterabteilung des Finanzministeriums daran arbeiten will", mahnt Karl an. "Es braucht zum Beispiel dringend eine wirkungsvolle Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Wirtschaftspolitik, um die ländlichen Regionen in Bayern, insbesondere Nordbayern, endlich voranzubringen. Stattdessen geht das Schulsterben auf dem Land unaufhörlich weiter und die regionale Wirtschaftsförderung wurde im aktuellen Doppelhaushalt massiv gekürzt."
Sogar Markgraf Carl Wilhelm Friedrich von Brandenburg-Ansbach und Prinzessin Friederike-Louise von Ansbach weilten unter den ca. 200 Gästen, die Christa Naaß zu ihrem 60. Geburtstag gratulierten. Der Markgraf stellte seinen Hofmarschall in Person von Anette Pappler ab, als Zeremonienmeisterin durch das bunte Programm des Abends im Gasthaus "Zur Sonne" in Obererlbach zu führen.
Dem Wunsch des Geburtstagskindes entsprechend traten die "Bad Windsheimer Sänger und Spielleut" auf, die mit ihrem historischen fränkischen Musikstücken humorvoll zu unterhalten wussten. Ebenfalls begeistert waren die Gäste von den musikalische Beiträgen von Dr. Joachim Grzega und seiner Partnerin Beate Klüsener und den kabarettistischen Einlagen der "Schwabacher Ratschkattln"
Die Liste der Ehrengäste und der Grußwortredner war lang: Neben Bezirkstagspräsident Bartsch überbrachte Gisela Niclas als Fraktionsvorsitzende die Grüße der SPD-Bezirkstagsfraktion, Sascha Wächtler für den Unterbezirk Ansbach, Kreisvorsitzender Harald Dösel übermittelte seine Grüße musikalisch zusammen mit Ortsvereinsvorsitzender Rita Balzer und Bürgermeister a.D. Joachim Federschmidt, als Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion.
MdB Ewald Schurer überbrachte als stv. Landesvorsitzender die Grüße der BayernSPD, MdB Carsten Träger grüßte für die MittelfrankenSPD und die stv. Fraktionsvorsitzende Helga Schmitt-Bussinger für die ehemaligen Landtagskollegen von Christa Naaß.
Nachdem Christa Naaß Generalsekretärin des Sudetendeutschen Rates ist, durfte natürlich auch die sudetendeutsche Familie nicht fehlen. Dr. Helmut Eikam übermittelte als Bundesvorsitzender der Seliger-Gemeinde die besten Wünsche und MdEP a.D. Bernd Posselt dankte als Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe für Naaß's Engagement in Sachen Vertriebenen- und Verständigungspolitik.
Am 21.02.15 tagte der SPD Bezirksverband in Tännesberg. Annette Karl beurteilte dabei die Leistungen des Heimatministers kritisch. So fehlen Söder bei wichtigen Themen für den ländlichen Raum, wie z.B. der ärztlichen Versorgung, den kleinen Schulen und bei Teilen der Digitalisierung mit seinem Ministerium die Entscheidungskompetenz. Auch wenn man an dem 1.5 Milliarden schweren Breitbandförderprogramm derzeit kaum etwas aussetzen kann, so gibt es nach dem Förderzeitraum von derzeit sieben Jahren eine eklatante Schwachstelle bei der Wirtschaftlichkeitslücke beim Betrieb der Netzstruktur.
Einen Bericht über die Klausur des SPD Bezirksvorstandes können Sie in der Mittelbayerischen Zeitung lesen.
10 Jahre und zwei Tage sind die beiden Geschwister Alfred Pfeil und Christa Naaß auseinander.
Im Februar beging der langjährige SPD-Kommunalpolitiker Alfred Pfeil seinen 70. Geburtstag, 2 Tage später seine Schwester Christa Naaß, Landtagsabgeordnete a.D. und derzeitige Stellvertreterin des Bezirkstagspräsidenten ihren 60. Beide Ereignisse wurden gebührend mit der Familie, vielen Freunden und Weggefährten in Gunzenhausen und Obererlbach gefeiert.