
SPD-Expertin Karl fordert Geld für ein Sonderprogramm
Über 1100 Schulen in Bayern sind immer noch nicht vernünftig ans Internet angeschlossen. Das hat die SPD-Sprecherin für den ländlichen Raum, Annette Karl, mit einer parlamentarischen Anfrage an das Kultusministerium herausgefunden. Von den 6.045 bayerischen Schulen hat fast ein Fünftel nur einen Internetanschluss mit einer Bandbreite von höchstens 1 MBit/s zur Verfügung.
Karl kritisiert scharf: „Wir müssen heute unsere Kinder auf die digitale Welt von morgen vorbereiten. Dazu gehören das Internet und der verantwortungsvolle Umgang damit. Doch dafür brauchen die Schulen erst einmal Zugang zum Netz. Nicht einmal die Angebote der offiziellen Lernplattform des Landesmedienzentrums lassen sich an den unterversorgten Schulen komplett nutzen. Denn dafür wären mindestens 1,6 MBit/s notwendig. Das ist doch ein Irrsinn!“
Die oberpfälzische Abgeordnete Karl fordert deshalb ein Sonderprogramm, durch welches ausnahmslos alle Schulen Bayerns bis spätestens 2020 mit einem schnellen Breitbandanschluss ausgestattet werden. Außerdem müsse die Staatsregierung dafür sorgen, dass flächendeckend IT- Fachlehrkräfte in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen, um die Schüler zu unterrichten. (Antwort der Staatsregierung auf die SPD-Anfrage - http://bayernspd-landtag.de/workspace/media/static/schul-internet-53b3cf4bac33c.pdf)


