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Stellenverlagerungen an den Finanzämtern

Veröffentlicht am 01.02.2012 in Presse

Nachdem es von Seiten des Finanzministeriums Überlegungen gibt, für die Finanzämter München IV und V einen Neubau zu realisieren, hatte Landtagsabgeordnete Annette Karl in den letzten Tagen nachgefragt, ob auch darüber nachgedacht wird, Arbeitsplätze so zu verlagern, um damit unter anderem an den Ämtern in Weiden und Waldsassen zusätzliche Dienststellen zu schaffen. Somit könnte man Beamten die Möglichkeit geben, wieder heimatnah eingesetzt zu werden, und die an den beiden Ämtern in Bayern höchsten Altersdurchschnittszahlen würden abgesenkt.

Das Finanzministerium stellte daraufhin in Aussicht, dass ca. 145 Arbeitsplätze von München in die Region verlagert werden sollen. Diese Veränderungen beträfen Teile der Veranlagungsstelle und der Rechtsbefehlsstelle sowie der Bewertungsstelle. Eine endgültige Entscheidung soll dazu in Kürze erfolgen.

Die stellvertretende Landesvorsitzende der BayernSPD Annette Karl erneuert ihre Forderung, dass der Freistaat Bayern deutlich mehr Stellen in die von Abwanderung betroffenen Regionen verlagern muss. Hier ist vor allem Weiden zu berücksichtigen, da das Finanzamt Weiden die meisten Anwärter in Bayern ausbildet, die dann fast alle in Oberbayern Dienst tun müssen. Karl hatte sich deshalb besonders für die Stärkung der Finanzkasse in Weiden eingesetzt. Es darf nicht sein, dass auf der einen Seite Fördergelder ausgegeben werden, um die Kommunen bei der Bewältigung der sinkenden Einwohnerzahlen zu unterstützen und gleichzeitig werden Berufseinsteiger vom Freistaat gezwungen, in München mindestens drei Jahre Dienst zu tun, ohne eine konkrete Zukunftsperspektive, wieder in die Heimat zurückkehren zu dürfen.

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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