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Staatsregierung erschwert das Nachholen des Hauptschulabschlusses

Veröffentlicht am 15.07.2009 in Allgemein

Ausgerechnet denjenigen, die sich nach Verlassen der Schule weiterbilden wollen und ihren Schulabschluss nachholen oder verbessern und erweitern wollen, bekommen jetzt vom Kultusministerium den Stuhl vor die Türe gesetzt. Bayern will die Zu-schüsse für ein Nachholen des Hauptschulabschlusses komplett streichen.

„Deswegen hat die SPD per Dringlichkeitsantrag gefordert“, so die stellv. Fraktionsvorsitzende Christa Naaß, MdL, „die Kurse für nachholende Schulabschlüsse weiter aus Landesmitteln zu finanzieren und die Streichung der Zuschüsse an die Erwachsenenbildungsträger zu verhindern.“
CSU und FDP aber halten dies nicht mehr für notwendig, weil die Bundesagentur diese Aufgabe übernommen habe.

„Weit gefehlt“, so Naaß. Der Rechtsanspruch auf einen nachholenden Hauptschulabschluss, den der Bund garantiert, müsse nicht dazu führen, dass Bayern seine Förderung einstellt.
„Außerdem geht es nicht nur um den Mindestabschluss für Jugendliche und Erwachsene, sondern die Erwachsenenbildungsträger bieten auch Kurse an, die einen Hauptschulabschluss nachholen, verbessern oder erweitern. In Bayern gibt es durchaus Nachfrage nach solchen Bildungsangeboten. Immerhin sind es 500 – 700 Teilnehmer pro Jahr, die sich für diese Kurse anmelden und meist erfolgreich abschließen. So retten die Erwachsenenbildungsträger junge Menschen, aber auch Erwachsene vor einer Hartz-IV-Karriere“, erklärt die Obererlbacher Landtagsabgeordnete. „Damit wird dann aber leider wegen dem Willen der CSU und FDP Schluss sein“, meint MdL Christa Naaß.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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