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SPD-Wirtschaftspolitiker informieren sich über Audi-Zukunftsthemen

Veröffentlicht am 27.07.2010 in Landespolitik

Bayerisches Vorzeigeunternehmen verbindet technische Innovation mit Themen aus dem sozialen Bereich und der Umwelt
Der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Fraktion im Bayerischen Landtag besuchte am auf Einladung des Betriebsratsvorsitzenden Peter Mosch und des Audi Personalvorstands Dr. Werner Widuckel das Audi Forum in Ingolstadt. Auf dem Programm standen Zukunftsthemen wie betrieblicher Umweltschutz, Elektromobilität und Effizienztechnologien und wie das Unternehmen Audi diese Themen vorantreiben wird – gemäß dem Markenanspruch „Vorsprung durch Technik".

Die Automobilbranche steht nach der allgemeinen Marktkrise der vergangenen Jahre vor dem größten Umbruch ihrer Geschichte. Zur Neige gehende Ölreserven, Klimawandel, Umweltbelastung, die fortschreitende Urbanisierung – all diese Faktoren lassen den Ruf nach neuen effizienten Technologien und Elektroautos lauter werden. Auch die Frage nach der gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung von Unternehmen wird immer wichtiger. Wie die AUDI AG sich diesen Herausforderungen stellt, erfuhr der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion bei ihrem Informationsbesuch.

„Hohe Produktivität, bemerkenswerter technologischer Vorsprung und überdurchschnittliche soziale Leistungen für die Mitarbeiterschaft sind der Dreiklang, der Audi prägt. Das sind zugleich die entscheidenden Gründe für den geschäftlichen Erfolg dieses für Bayern überaus wichtigen Unternehmens", lautet das Fazit von Dr. Paul Wengert, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. „Auch die ökologischen Standards von Audi Organisation und Produktion sind vorbildlich."

Peter Mosch, Gesamtbetriebsratsvorsitzender der AUDI AG: „Wir Betriebsräte fordern schon seit langem: Audi muss nicht nur die schönsten und die sportlichsten, sondern auch die umweltfreundlichsten Autos bauen. Das ist unerlässlich, um unsere Standorte und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu sichern." Hier war er sich einig mit dem SPD-Wirtschaftspolitiker Bernhard Roos, der sagte: "Es ist für mich als Audi-Fahrer absolut begeisternd, dass dieses bayerische Vorzeigeunternehmen nicht nur mit seinen Produkten spitze ist, sondern den Premiumanspruch auch und gerade für Arbeitnehmer und die Umwelt einlöst."

Der langfristige Wandel hin zur Elektromobilität bedeutet aber auch, so Peter Mosch, dass sich die Produktion sowie Berufsbilder zum Teil grundlegend verändern werden. Es gilt, die Beschäftigten entsprechend für die Arbeit am Elektroauto zu qualifizieren: „Einen ersten Schritt haben wir bei Audi mit der neuen Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik erreicht, an der 2010 insgesamt 150 Audianer teilnehmen sollen." Ab dem Einstelljahr 2010 qualifizieren sich auch die Auszubildenden zum KFZ-Mechatroniker zusätzlich zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik. Annette Karl, stellvertretende Landesvorsitzende der SPD und Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft, begrüßt, dass bei Audi der Frauenanteil bei den gewerblich-technischen Auszubildenden bei mehr als 20 Prozent liegt: „Ich appelliere an junge Mädchen, mehr technische Berufe zu erlernen oder ein ingenieurwissenschaftliches Studium zu ergreifen."

„Zukunftsfähige Lebensperspektiven und -grundlagen für die nächsten Generationen zu schaffen, den Menschen und dessen Leistung zu respektieren, sich zu engagieren und Verantwortung zu übernehmen für Gesellschaft und Umwelt – das ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich," so umreißt Personalvorstand Dr. Werner Widuckel die Unternehmenspolitik von Audi. „Deshalb investieren wir nicht nur sehr bewusst in neue Technologien, sondern vor allem in unsere Mitarbeiter. Beides ist uns wichtig für die Zukunft unseres Unternehmens."

Dr. Thomas Beyer, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, resümiert: „Der Besuch zeigt ein Unternehmen, das nicht nur im Bereich Technologie einen Führungsanspruch formuliert, sondern auch hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Unternehmensmitbestimmung und Mitarbeiterzufriedenheit. Maßstab bildend in dieser Hinsicht ist eine betriebliche Vereinbarung über eine Wiedereinstellungsgarantie bis zu drei Jahren bei Angehörigenpflege", so Beyer, der auch Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt Bayern ist.

Im Bild (von links): Werner Widuckel, Personalvorstand der Audi AG, Annette Karl, Mitglied im Arbeitskreis Wirtschaft, SPD-Fraktionsvize Dr. Thomas Beyer, SPD-Wirtschaftssprecher Paul Wengert, Peter Mosch, Betriebsratsvorsitzender der Audi AG. Hinten: Klaus Mittermaier, Geschäftsführer Gesamtbetriebsrat, Bernhard Roos SPD-Arbeitskreis Wirtschaft, Max Wäcker, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und der örtliche SPD-Abgeordnete Achim Werner.

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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