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SPD-Landtagsabgeordnete bei der Firma Hör-Technologie: Freude über hohe Ausbildungsquote

Veröffentlicht am 13.10.2010 in Allgemein

Albrecht Hör, Annette Karl, Inge Aures und Eleonore Hör

„Sie sind ein Vorzeige-Unternehmen“, sagte MdL Annette Karl nach dem Rundgang bei der Firma Hör-Technologie. „Wir sind auf Augenhöhe
mit den ganz Großen“, gab sich Geschäftsführer Albrecht Hör selbstbewusst. Von Mitterteich aus werden renommierte Unternehmen
aus der Automobilbranche bedient.
Zusammen mit Annette Karl aus Neustadt/WN war MdL Inge Aures (Kulmbach) zu Gast in Mitterteich.

Hör stellte sein Unternehmen vor, dass er 1979 in Erbendorf gegründet
hatte. „Ich hatte nie vor, mehr als zwei Mitarbeiter zu beschäftigen“,
heute zählt sein Unternehmen an den Standorten Weiden und Mitterteich 233 Beschäftigte.
Ausführlich schilderte er die Produktion von Zahnrädern und diversen
Automobilteilen, die an den Standorten gefertigt werden. In nahezu allen führenden Automobilen sind Teile aus dem Sortiment der Firma Hör eingebaut. „Das Zahnrad gab es schon vor 4000 Jahren und wird es weiter geben“. Gefragt sei Innovation, sagte Hör und verwies darauf, dass viele Arbeitsprozesse im Unternehmen selber entwickelt werden. Großen Wert legen Albrecht Hör und seine Frau Eleonore auf die Ausbildung junger Menschen. „Unsere Ausbildungsquote liegt aktuell bei 13 Prozent“. In zwei Fällen zeigte er die schon oftmals ausgezeichnete Ausbildung auf – vom Lehrling zum Meister in seinem Unternehmen.

Chance für Schwächere
„Bewusst stellen wir oftmals schwächere Schüler ein und stellen nach
der Ausbildung erfreut fest, dass sie zu unseren Besten gehören“, sagte Albrecht Hör. Damit sich die jungen Leute noch mehr mit der Technik auseinandersetzen und begeistern, kündigte Hör den Bau einer Schulungs- und Ausbildungszentrum am Gut Wöllershof an. Freude bei den Politikerinnen, als Hör sagte: „Unsere Führungskräfte im Unternehmen bilden wir selber aus“.
Ein Thema war auch die Finanzierung der mittelständigen Wirtschaft.
Hör forderte die Einführung von Regionalfonds und fand damit bei Annette Karl große Zustimmung. Kritisch setzte sich der Geschäftsführer mit der hiesigen Bankenlandschaft auseinander: Sie unterstütze den Mittelstand kaum. MdL Inge Aures zeigte sich begeistert vom Unternehmen und betonte, solche Betriebe brauchen wir in der Region. Sie nannte es nicht selbstverständlich, dass sich innovative Unternehmen zum Standort bekennen. MdL Annette Karl nannte es beeindruckend, dass im Unternehmen Hauptschüler eine Chance erhalten. Gerade diese jungen Leute haben im Unternehmen große Aufstiegschancen.
Eleonore Hör brach eine Lanze für die Hauptschüler, „Sie sind fleißig
und willig“, sagte sie und konnte nicht verstehen, warum die Hauptschule immer schlecht geredet wird.

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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