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SPD kämpft für Wiedereinführung der staatlichen Ernährungsberatung

Veröffentlicht am 10.02.2010 in Landespolitik

Angesichts der alarmierenden Zahlen von 15% übergewichtigen und 6% fettleibigen Kindern, sowie auf der anderen Seite der Fehlernährungen 1% lebensgefährlich erkrankte magersüchtige Jugendliche und 5% Jugendliche, die an Bulimie erkrankt sind, erklärt Landtagsabgeordnete Annette Karl: "Die jetzige Ausstattung der Ernährungsberatung in Bayern ist mit 20 Stellen für das ganze Land völlig unzureichend. 2003 wurden dem Sparwahn von der Staatsregierung eine gute Ernährungsberatungsinfrastruktur an den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und damit wirkungsvolle Prävention geopfert.

Die SPD-Fraktion hat deshalb in einem Antrag die Wiedereinführung der staatlichen Ernährungsberatung mit mindestens einer Stelle pro Landkreis gefordert. Es geht um wirkungsvolle Prävention um die auch Volkswirtschaft massiven Schäden durch Fehlernährung – allein in Bayern etwa 3 Milliarden € pro Jahr- zu reduzieren.

Es geht um die Lebenserwartung der nächsten Generation, die bereits jetzt wegen der massiven Fehlernährung als deutlich geringer als unsere eigene prognostiziert wird. Wir brauchen professionelle, vernetzte Beratung innerhalb und außerhalb von Schulen, Kindergärten und Betreuungseinrichtungen, sowie Hilfen für Erwachsene und Familien. Der CSU/FDP, die unseren Antrag heute im Plenum abgelehnt hat, sage ich: Chance verpasst, hier wurde kurzfristiges haushalterisches Denken einer sinnvollen und wichtigen Zukunftsinvestition zum Opfer gebracht. Ich erwarte von CSU und FDP, nicht immer nur zu reden, sondern endlich entschlossen zu handeln!"

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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