
Von links: Die stellv. SPD-Fraktionsvorsitzenden Christa Naaß, MdL und Johanna Werner-Muggendorfer, MdL
SPD-Fraktionsvize Christa Naaß: Dokumentation über Nazi-Gegner ein mahnender Appell

SPD-Fraktionsvize Christa Naaß: Dokumentation über Nazi-Gegner ein mahnender Appell
Im Sudetendeutschen Haus in München wird zur Zeit die Wanderausstellung „Vergessene Helden“ gezeigt. Die Wanderausstellung dokumentiert den aktiven Widerstand und die Schicksale sudetendeutscher Widerstandskämpfer, die sich gegen die nationalsozialistische Herrschaft engagiert haben. „Die bayerische SPD-Landtagsfraktion begrüßt ausdrücklich, dass die tschechische Regierung das Dokumentationsprojekt „Vergessene Helden“ über den Widerstand von Sudetendeutschen gegen die Nazis initiiert und finanziell unterstützt hat", so die Vorsitzende des SPD-Arbeitskreises Flüchtlinge und Vertriebene, Christa Naaß.
Christa Naaß erinnert daran, dass diese Initiative auf den ehemaligen tschechischen Ministerpräsidenten Jiri Paroubek zurückgeht, der zusammen mit seiner Regierung im Jahr 2005 eine Resolution verabschiedet hatte, in der sie gegenüber den sudetendeutschen Antifaschisten ihre "tief empfundene Anerkennung" und gleichzeitig ihr Bedauern über das ihnen nach 1945 zu-gefügte Unrecht in der Tschechoslowakei aussprach. "Dies war ein wichtiger Schritt zur Aufarbeitung der Geschichte", so Naaß, "aber auch, um die Aussöhnung zwischen tschechischer und deutscher Seite voranzubringen".
Der Fraktionsvorsitzende Franz Maget und Christa Naaß waren zusammen mit dem Fraktionsvorstand am 07.Juli in der Ausstellung zu besuch. Der Geschäftsführer des Adalbert-Stifter-Vereins, Dr. Peter Becher führte die interessierten Besucher durch die Ausstellung. „Vergessene Helden“ wird noch bis zum 24. Juli in der Alfred Kubin Galerie im Sudetendeutschen Haus in München zu sehen sein.
Homepage Christa Naaß, Bezirkstag