
Der Notarztstandort Waldsassen ist dank des Einsatzes der niedergelassenen Ärzte (überwiegend durch Drs. Fortelny und Dr. Nemsow) derzeit noch gesichert. Dies erfuhren die SPD-Mandatsträger bei ihrer Silvester-Tour durch den Landkreis Tirschenreuth. Beim Besuch des BRK-Bereitschaftsdienstes in Waldsassen bedankte sich Bundestagsabgeordneter Werner Schieder im Namen aller Mandatsträger für den Einsatz des Rettungsdienstes im Bereich der Rettungswache Waldsassen. Die Kräfte leisten hier ehrenamtlich jährlich rund 10 000 Stunden.
Bereitschaftsleiter Helmut Zeitler wies auf den „Versuch eines Gesetzes“ zur Neuschaffung des "Notfallsanitäters" hin. Hier sollte eine weitere Qualifizierung des Rettungsdienstpersonals geschaffen werden.
Der Vorstoß sei im Ansatz richtig gewesen, „war jedoch mit sehr vielen Belastungen und Risiken für den Einzelnen behaftet“. Der Gesetzesvorschlag sei im Bundesrat durch die Mehrheit der von der SPD regierten Länder abgelehnt worden. Auch sprach Zeitler die Helfergleichstellung bei den Ehrenamtlichen der Hilfsorganisationen an.
„Hier ist wichtig, dass die Sicherheiten, wie sie die Helfer der Feuerwehren haben, auch für unsere Helfer
gelten.“ Einen Dank richtete Helmut Zeitler an Abgeordnete Annette Karl, weil die Führerscheinregelung für Rettungsfahrzeuge einvernehmlich gelöst worden sei.


