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Präzise Berechnung der Kosten für die Elektrifizierung der Bahnstrecken gefordert

Veröffentlicht am 23.07.2015 in Landespolitik

Hof – Bayreuth – Nürnberg – Regensburg – Prag: Diese fünf Städte sind im Jahr 2015 immer noch nicht mit E-Loks direkt untereinander erreichbar. Das zuständige Bundesministerium hat zwar mittlerweile mit einer Koste-Nutzen-Berechnung der Elektrifizierung begonnen – nur ist zu befürchten, dass dabei die Berechnung durch eine Vermischung von lange fälligen Sanierungskosten und den Elektrifizierungskosten unnötig schlecht ausfällt.  

Deshalb hatten zu der Plenarsitzung des Bayerischen Landtags am 22.07. SPD, FREIE WÄHLER und Bündnis90/Die Grünen einen Antrag eingebracht. Darin fordern die drei Fraktionen die Staatsregierung auf, sich beim Bundesverkehrsministerium für eine präzise Ermittlung der reinen Elektrifizierungskosten einzusetzen.

So betont die wirtschaftspolitische Sprecherin der SPD, Annette Karl, dass die Elektrifizierung der Strecken dringend notwendig ist. Die Ankündigung der DB AG auf der Strecke München – Regensburg – Hof – Berlin wieder einen schnellen Fernverkehr einzuführen zeigt das Potenzial der Strecken in Nordbayern. Allerdings hat die DB AG diese Verbesserung an eine Elektrifizierung der Bahnstrecke verbunden. Um so erfreulicher ist, dass die Forderung einer präzisen Kostenermittlung einstimmig im Landtag angenommen wurde.

Der Antrag der drei Oppositionsfraktion wurde mit einer kleinen Änderung angenommen – die Kosten sollen nicht nur für die Bahnstrecken in Nordbayern sondern in ganz Bayern fair berechnet werden.

Der eingebrachte Antrag als pdf

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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