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Veröffentlicht am 03.09.2010 in Landespolitik

MdL Annette Karl: Schließung des Insolvenzgerichts Weiden ein schlechtes Signal
Auf die Berichterstattung über die geplante Schließung des Insolvenzgerichtes in Weiden reagierte Landtagsabgeordnete Annette
Karl (SPD). Nach der Morgenlektüre des NT schrieb sie an Justiz- und
Verbraucherschutzministerin Dr. Beate Merk. „Ich bitte, speziell von
einer Schließung des Insolvenzgerichtes Weiden abzusehen, da dies eine weitere Schwächung unserer ländlichen Region bedeuten würde.“

Nach den bisherigen Überlegungen, die Anzahl der Insolvenzgerichte in
Bayern von 29 auf 8 zu reduzieren, wäre auch Weiden betroffen. „Dieses Insolvenzgericht leistet hervorragende Arbeit und ist ein wichtiger Baustein der zunehmend ausgedünnten Behördeninfrastruktur in unserer Region.“ Gerade Menschen, die von einer Privatinsolvenz betroffen seien, seien weite Wege quer durch einen Regierungsbezirk kaum zuzumuten. Die Schließung hätte die Streichung oder Verlagerung von Stellen aus Weiden zur Folge – eine große Belastung für die Beschäftigten und ein schlechtes Signal. „Synergieeffekte durch die Fusion können nicht alleinige Entscheidungsgrundlage sein. Beschäftigte sind keine Kostenstellen auf zwei Beinen.“

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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