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Pferde haben tolles zu Hause auf der Ranch der Familie Treml

Veröffentlicht am 20.08.2013 in Presse

Viel Auslauf für die dort lebenden Stuten bietet die Treml-Pferderanch in Ilsenbach mit ihren rund 10 ha Koppelfläche. Davon überzeugte sich Landtagsabgeordnete Annette Karl gemeinsam mit Bezirkstagskandidat Norbert Freundorfer und SPD-Gemeinderat Josef Roll. Angefangen hatte Familie Treml schon 1995 mit zwei Pferden, da die Töchter unbedingt reiten wollten. In kleinen Schritten wuchs die jetzige Nebenerwerbslandwirtschaft auf nun 23 Pferde, welche sowohl in Boxenhaltung wie auch im offenen Stall gehalten werden. Eingestellt sind diese von ihren Besitzern aus einem Umkreis von 30 km und erhalten auf der Ranch entsprechende Betreuung.
Das Futter für die Versorgung der Pferde kommt dabei von den eigenen Flächen oder wird aus regionaler Produktion zugekauft, wie Markus Treml erläuterte.

Die Regionalität auch bei Produktion und Kauf des Futters war für Karl als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Landtag besonders bemerkenswert. “ So fließt kein Geld aus der Region ab, sondern bleibt im eigenen Kreislauf und es ist nachvollziehbar woher das Futter kommt.”, so Karl.
Kritisch angesprochen wurde, dass die Betreiber für ihre Leistung den Kunden 19% Umsatzsteuer berechnen müssen. Es sei nicht nachvollziehbar, warum eine solche Zuordnung bestehe. Sie produzierten das Futter von eigenen Flächen, betreuten Tiere und würden trotzallem bei der Umsatzsteuerregelung anders eingestuft als ein Landwirtschaftsbetrieb mit Milchvieh.
Karl ging in diesem Zusammenhang auf den Mehrwertsteuerirrsinn an dem Beispiel eines Maultieres oder Maulesels ein. In einem Fall ist der Vater ein Esel und im zweiten ein Pferd – es bleibt in beiden Fällen eine Kreuzung zwischen Esel und Pferd und trotzdem wird eine Kreuzung mit 7% und die andere mit 19% Mehrwertsteuer beim Verkauf belegt. Da wiehert der Amtsschimmel gewaltig.

SPD Gemeinderat Josef Roll und die Vorsitzende des Elternbeirates der Grundschule Michaela Treml sprachen beim anschließenden Gespräch auch die Problematik der Kindergartensanierung an. Diese gestaltet sich aufgrund der Finanzen als schwierig. Auch mit Blick auf die Frage, ob die Schule in Püchersreuth Bestand hat oder nicht, hängt viel an der Entwicklung des KiGa`s. Karl: ”Ohne Kinderbetreuung vor Ort würde der Gemeinde ein ganz wichtiger Bereich von Lebensqualität für junge Familien wegbrechen und damit langfristig auch den Bestand der Grundschule gefährden. Die Staatsregierung ist aufgefordert, gleichwertige Lebensbedingungen nicht nur in die Verfassung zu schreiben, sondern auch die Kommunen tatkräftig zu unterstützen, damit diese Gleichwertigkeit auch geschaffen werden kann.”

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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