Josef Wittmann (rechts) erklärt MdL Annette Karl (Mitte) die Vorzüge seiner Hühnerhaltung. (Foto:bey)Landtagsabgeordnete Annette Karl besuchte auf Einladung des SPD-Ortsvereins die Biobäckerei mit ökologischer Hühnerhaltung am Finkenhammer. Josef Wittmann stellte der Abgeordneten, die als Mitglied des Landwirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag, mit den Problemen der Landwirtschaft vertraut ist, seinen Betrieb vor.
Der „Finkenhammerer“ listete dabei auch die Schwierigkeiten auf, die den Bau der Hühnerhäuser erschwert hatten. Seine Hühnerhaltung finde ihren Ursprung in Österreich, berichtete Josef Wittmann der stellvertretenden Vorsitzenden der BayernSPD. Dort sei erkannt worden, dass bei dieser Haltung Tiere länger leben und vital bleiben. Beim Bau der Hühnerhäuser habe ein Gutachten erstellt werden müssen, obwohl keinerlei Grenzwerte bekannt gewesen seien, beklagte Wittmann. Dies sei unverständlich, meinte Annette Karl, weil die rund 2000 Hühner nur 8 Großvieheinheiten entsprächen. Damit seien derartige Forderungen und eine Umweltverträglichkeitsprüfung behördlicherseits ausgeschlossen.
Ob sich die Ausgaben für diese Art der Haltung lohnen, zeige sich in etwa zehn Jahren, erklärte Wittmann. Nach dem Besuch der Hühnerhaltung führte der Weg in die Backstube. Dort zeigte Wittmann die Entwicklung der Biobäckerei auf, die zu den Beschickern der ersten Stunde auf dem Weidener Wochenmarkt gehört.
(Quelle: Der neue Tag vom 26. Juni 2013; bey)