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Kreisvorsitzende Annette Karl spornt Genossen mit großem Lob an – Für Treue zur SPD geehrt

Veröffentlicht am 05.04.2010 in Allgemein

Annette Karl, Inge Renner (vorne von links) sowie Alfred Wulfänger und Karl-Heinz Buchberger

Ein Vierteljahrhundert in der SPD heißt, viele Höhen, aber auch Tiefen miterlebt zu haben. Das gilt für Vereinswirtin Inge Renner ebenso wie für die beiden langjährigen Vorsitzenden Alfred Wulfänger und Karl-Heinz Buchberger. Die Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Annette Karl sprach von „gelebter politischer Überzeugung“. Ehrungen waren der Hauptpunkt in der Jahreshauptversammlung in der Gaststätte Renner. Karl überreichte außer an Renner, Wulfänger und Buchberger auch an Renate Völkl für zehn Jahre und an Aribert Göbel für 15 Jahre die Urkunden.

Intakt und aktiv Göbel und Peter Schönmann waren aus dem Vorstand ausgeschieden. Sie erhielten von Wulfänger ein Geschenk für ihre langjährige Mitarbeit. Zuvor hatte der Vorsitzende im Jahresbericht ein intaktes Bild eines politisch und gesellschaftlich aktiven Ortsvereins gezeichnet.
Die politische Arbeit der vier Gemeinderäte werde ergänzt durch Veranstaltungen wie das Weinfest – „ein Bombenerfolg“ – oder auch die Organisation des alljährlichen Faschingszuges.
Zudem beteiligt man sich am Kinderprogramm und fuhr für drei Tage nach Dresden. „Für dieses Jahr habe ich sogar eine Woche Irland im Kopf“, kündigte Wulfänger an. 31 Mitglieder hat der Ortsverein. „Bei der guten Arbeit ist es doch möglich, weitere zu gewinnen“, spornte die Kreisvorsitzende die Genossen an. „Auch finanziell ist alles im Lot“, lautete das Fazit aus dem Kassenbericht von Norbert Hopperdietzel. Für 2009 sprach er von einem Plus von 500 Euro. Aktuelles aus dem Landtag und der bayerischen Politik gab es dann von Karl zu hören. Auch nach 16 Monaten CSU/FDP sei die CSU noch nicht in der Koalition angekommen. „Diese instabile Koalition tut Bayern gar nicht gut.“ Wenn die SPD als Opposition mit der Forderung für gleiche Voraussetzungen in allen Regionen Realitäten aufzeige, dann sei das kein Schlechtreden. „Wir hier brauchen die gleichen Chancen wie die Metropolen“, forderte Karl.
Die Infrastrukturkosten für Gemeinden auf dem flachen Land stiegen
im Verhältnis zu den Einwohnerzahlen ins Unermessliche. „Es gibt keinen Ausgleich.“ Fakt sei auch, dass bei den sinkenden Kinderzahlen
mit der jetzigen Struktur die Schulen auf dem flachen Land keine Zukunft hätten.
Wie ein Aal
Dass man sich bei dem Finanzdesaster von den Österreichern über den
Tisch ziehen habe lassen, passe in das ganze Erscheinungsbild der CSU. Unerklärlich sei, wie sich der Finanzminister bezüglich der Steuer-CD wie ein Aal winde.

aus Der Neue Tag

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