MdL Annette Karl und Bürgermeister Franz Stahl bei einer kleinen ProbefahrtDie Stadt unterstützt den ökologischen Weg bei der Neuanschaffung von Betriebsfahrzeugen. Erstmals in der Geschichte Tirschenreuths wurde ein Kleintransporter angeschafft, der ausschließlich elektrisch betrieben wird, ein „Elektromobil“. Am Donnerstagnachmittag wurde dieses Fahrzeug im Beisein zahlreicher Ehrengäste und Firmenvertreter, die dieses Fahrzeug sponserten, offiziell der Stadt übergeben.
Die Kosten für dieses Fahrzeug, rund 30 000 Euro, wurden von den Firmen übernommen, ähnlich wie beim Vereinsmobil. Rund 30 Firmen aus Tirschenreuth und der näheren Region haben sich mit Werbeaufdrucken daran beteiligt. Zur offiziellen Übergabe freute sich Bürgermeister Franz Stahl eine ganze Reihe von Ehrengästen begrüßen zu können, unter ihnen SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl, die beiden Geschäftsführer der Gartenschau, Eva Linder und Franz Häring, Stadtkämmerer August Trißl, Bauhofleiter Herbert Schertler und Werkstattmeister Vinzenz Rahn, sowie die Vertreter der Firmen Riedel & Kaiser aus Deggendorf und der Firma Iseki aus Hof.
Stahl wies zunächst darauf hin, dass die Neuanschaffung eines Kleintransporters nötig war, da ein Altfahrzeug ausfiel. Mit Zustimmung des Stadtrats vom 24. Januar dieses Jahres habe man sich aus Umwelt- Gründen für dieses Elektrofahrzeug entschieden. Dieses Elektromobil, so Stahl, sei das erste Fahrzeug im Landkreis, das im kommunalen Einsatz fährt. Tirschenreuth nehme also auch auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle ein. In den kommenden drei Monaten werde das Fahrzeug vornehmlich auf der Gartenschau zum Einsatz kommen. Später werde es für die Grünanlagenpflege in der Stadt gebraucht. Der Vorteil dieses Fahrzeugs, es könnten auch enge Wege befahren werden.
Geschäftsführer Karl-Heinz Kaiser von der Firma Mobil Marketing aus Deggendorf betonte zunächst, dass er gerne nach Tirschenreuth gekommen sei. Denn es sei immer noch außergewöhnlich, dass in ein Fahrzeug, das zu einhundert Prozent elektrisch betrieben werde, investiert werde. Zudem verwies er darauf, dass die Finanzierung dieses Fahrzeug deutschlandweit einzigartig sei, ein Novum. Kaiser weiter zu dieser Anschaffung: „Sie zeigen damit der Bevölkerung, dass die Elektro-Mobilität möglich ist“. Kaiser verwies auf ein Beispiel: Vor 25 Jahren habe nahezu keiner ein Handy besessen, heute hingegen jeder. Er sei überzeugt, das die Elektrofahrzeuge auch diesen Erfolgsweg beschreiten können. „Sie setzen hier ein Beispiel, ein Zeichen“, betonte Kaiser, ehe er an Bürgermeister Franz Stahl die Fahrzeugschlüssel überreichte.
Weitere Bilder zur feierlichen Übergabe sind hier abrufbar.
(Quelle: Der Neue Tag vom 25./ 26. Mai 2013 kro)