Förderprogramm sichert Finanzierung des Mitterteicher Mehrgenerationenhauses bis Ende 2015
Die Finanzierung des Mitterteicher Mehrgenerationenhauses ist für ein weiteres Jahr gesichert. Das deutschlandweite Förderprogramm, das Ende 2014 ausgelaufen wäre, hat die Bundesregierung am Mittwoch bis Ende 2015 verlängert.
"Nach intensiven Haushaltsverhandlungen können die erfolgreichen Projekte für das Miteinander der Generationen weiter geführt werden", schreibt SPD-Bundestagsabgeordneter Uli Grötsch in einer Pressemitteilung. " Für die Häuser besteht endlich Planungssicherheit." Die SPD-Bundestagsfraktion, so Grötsch, habe sich bereits frühzeitig für eine Weiterführung des erfolgreichen Aktionsprogramms Mehrgenerationenhäuser eingesetzt. "Denn unter Schwarz-Gelb wurden die Mittel für Mehrgenerationenhäuser gekürzt." Zudem laufe eine Kofinanzierung aus dem Europäischen Sozialfonds zum Jahresende aus.
"In einer gemeinsamen Kraftanstrengung ist es gelungen, die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser für den Haushalt 2015 sicherzustellen." Der Abgeordnete schätze die Arbeit der Einrichtungen: "Mehrgenerationenhäuser fördern durch ihr vielfältiges Angebot ein generationenübergreifendes Miteinander und sind wichtige Begegnungsstätten in Zeiten des demografischen Wandels. Die SPD-Bundestagsfraktion wird sich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die Finanzierung der Mehrgenerationenhäuser auch für die weiteren Jahre verstetigt und wenn möglich ausgebaut wird", betont Grötsch.
Auch SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts: "Dank des Einsatzes der SPD kann die gute Arbeit im Mitterteicher Mehrgenerationenhaus auch im Jahr 2015 fortgesetzt werden", heißt es in einer Mitteilung. Karl habe sich in den vergangenen Jahren regelmäßig für einen Erhalt der Mehrgenerationenhäuser und die Fortsetzung des Förderprogramms eingesetzt.
"Wir freuen uns!", sagte Bürgermeister Roland Grillmeier auf NT-Anfrage zur Nachricht aus Berlin. Dass das Förderprogramm verlängert werden würde, hätten Uli Grötsch und auch CSU-Abgeordneter Reiner Meier bereits vorab signalisiert. "Es haben alle erkannt, dass die Mehrgenerationenhäuser gute Arbeit leisten und gebraucht werden." Grillmeier kündigte an, dass man die Einrichtung stetig weiterentwickeln und die Angebote dem Bedarf der Bürger anpassen werde.
Wie viel Geld letztlich im Jahr 2015 für das Mehrgenerationenhaus fließen wird, steht nach Auskunft der Stadtkämmerei noch nicht fest. Für den Zeitraum 2012 bis 2014 sah das Förderprogramm einen jährlichen Zuschuss von 30 000 Euro vor. Träger des Hauses ist die Marktredwitzer gfi.
(Quelle: Oberpfalznetz vom 4. Juli 2014; lnz)