Von links nach rechts: Christa Naaß, MdL, Sprecher Johannes Müller aus Gnotzheim und Eva Weber aus Pfofeld.Johannes Müller aus Gnotzheim zum Sprecher der Schülergruppe gewählt
Die bayerische Bildungspolitik wird von vielen Seiten kritisiert: eine Reform jagt die andere, vieles wie z.B. das G8 wird noch unausgegoren den Betroffenen übergestülpt. Wo viele nur lamentieren möchte sich eine Gruppe aus Schülerinnen und Schülern aktiv einbringen und hat dafür die Juso Schülerinnen Westmittelfranken gegründet.
„Mehr Demokratie an Schulen“, beschreibt der gewählte Sprecher Johannes Müller das Hauptziel der Gruppe. „Generell wollen wir Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit zum Austausch und zur Diskussion bieten.“, führt er fort. „Bildung, Jugend und Sozialpolitik sind ganz zentrale gesellschaftliche Themen. Und wer könnte hier besser mitreden als die direkt Betroffenen – also Schülerinnen und Schüler“, freut sich die SPD-Landtagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende Christa Naaß über das Engagement der jungen Leute. „Nur wer sich einbringt, kann auch etwas verändern“, ermuntert sie die Anwesenden bei der Gründungsveranstaltung der Schülerorganisation der Jusos im Unterbezirk Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen.
Die Gruppe möchte in den nächsten Monaten einen Filmabend für SchülerInnen organisieren, mit Informationsveranstaltungen in die Dörfer gehen und zum Beispiel einen „G8-Gipfel“ für Betroffene des um ein Jahr verkürzten Gymnasiums durchführen.