Landespolitik aus erster Hand gab's in der Versammlung der Bäuerlichen Schlachtgemeinschaft. SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl stellte ihre "Ziele im bayerischen Landtag und für die Region" vor. "Ich bin lernfähig, aber auch willensstark", sagte Karl. Gestärkt habe sie als Sozialdemokratin das Vertrauen der Bevölkerung.
Dass ihr der ländliche Raum besonders am Herzen liegt, habe dazu geführt, im Landtag in den dafür wichtigsten Ausschüssen Sitz und Stimme zu haben. Sorge bereite ihr der Bevölkerungsrückgang. Hier müssen endlich Mindeststandards geschaffen und die Infrastruktur gestärkt werden. Es gehe um gleiche Chancen in der Region, die immer noch den Zentren nachhinke. Endlich müssten den Worten auch Taten folgen. Das bedeute, dass vorgesehene Mittelkürzungen für die Stärkung von Infrastruktur und Bildung nicht geschehen dürfen.
Die Forderung von Mindestlöhnen übertrage sich auch auf die Milchbauern, die zu Recht einen Mindestpreis fordern. Immer deutlicher müsse die Frage aufgeworfen werden, wie es mit der kleinteiligen Landwirtschaft weiter gehe. Dahinter stehe ein großes Fragezeichen.
Eingehend auf den umfangreichen Staatshaushalt sprach Karl auch das Konjunkturprogramm der Bundesregierung an. Auf die Schulpolitik und die Sicherung der Grund- und Hauptschulen eingehend, meinte die Abgeordnete, dass man endlich den Kommunen mehr Freiheiten bei den Klassenstärken einräumen müsse.
aus oberpfalznetz.de