Wirtschaftspolitische Sprecherin Karl: Bayern braucht ein kraftvolles operationelles Programm zum EFRE, kein Selbstlob für einen um über 76 Millionen Euro verkleinerten Fördertopf!
Die wirtschaftspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion Annette Karl kritisiert das Selbstlob der Staatsregierung bei der bayerischen Regionalförderung: "Frau Aigner betreibt muntere Taschenspielertricks, um vorzugaukeln, sie hätte bei der EU eine höhere Fördersumme als in der Periode 2007 bis 2013 herausverhandelt", so Karl. "Zwar ist die aktuelle Summe von knapp 500 Millionen Euro jetzt höher als die Förderung von 492 Millionen Euro der vergangenen Periode. Doch was die Ministerin dabei zu erwähnen vergisst, sind die 84 Millionen Euro Sonderzuweisungen für die Grenzregionen beim letzten Mal, die diesmal ganz wegfallen! Das bedeutet: Den bayerischen Regionen fehlen über 76 Millionen Euro! Hier muss der Freistaat durch eigene Mittel Ersatz schaffen, damit gleichwertige Lebensbedingungen in Bayern endlich Realität werden!"


