Im Gespräch der Landtagsabgeordneten Annette Karl mit den zivilen Personalvertretungen an den US-Army-Standorten Grafenwöhr und Hohenfels wurde deutlich, dass für die von Entlassung bedrohten deutschen Arbeitnehmern eine Transfergesellschaft nötig werden könnte. Damit soll die wichtige und notwendige Fort- und Weiterbildung der ausscheidenden Zivilangestellten gesichert werden. Die US-Army hat dafür eine halbjährige Finanzierungszusage gemacht.
Aus Sicht der Landtagsabgeordneten Karl und der Gewerkschaften ist dieser Zeitraum zu knapp bemessen. Karl fordert deshalb in einem Antrag an die Staatsregierung eine Aufstockung durch Landesmittel, so dass der Qualifizierungszeitraum auf zwölf Monate ausgedehnt werden kann. Das Bundesland Rheinland-Pfalz hat eine solche Finanzierungszusage für die gleichgelagerten Transfergesellschaften getätigt, wie das Beispiel Mannheim zeigt.


