Christa Naaß (rechts) und ihre Mitarbeiterin Irene Dänzer (links) mit den Teil-nehmerinnen am Mädchenparlament aus Weiße
Pro und Contra Frauenquote, Legalisierung weicher Drogen, Gentechnik, Turbo-Bildung, Jugendparlamente und Alterskontrolle im Internet – ein anspruchsvolles, vielseitiges und interessantes Themenfeld hatten sich die Organisatorinnen des diesjährigen Mädchenparlaments vorgenommen.
Drum fiel jeder der zwölf Mädchen, die auf Einladung der Haundorfer Landtagsabge-ordneten Christa Naaß zum Mädchenparlament in den Bayerischen Landtag ge-kommen waren, die Wahl „ihres“ Themas auch denkbar schwer.
Entscheiden musste man sich schließlich aber doch, und so diskutierten die Schüle-rinnen der Mädchenrealschule Gunzenhausen, des Werner-von-Siemens-Gymnasiums Weißenburg und der Staatlichen Realschule Weißenburg in den Arbeitsgruppen Gentechnik, Turbo-Bildung und Legalisierung weicher Drogen mit.
Was bei den arbeitsgruppeninternen Vorbereitungen heraus kam und später auch im Parlament vorgetragen wurde, war wirklich hörenswert. Durchdachte Argumentationen, fundierte Begründungen der Argumente und sachliche, aber leidenschaftliche Diskussionen machten jeden der Ausschüsse interessant und spannend, und auch die anwesenden Landtagsabgeordneten, die die Ausschüsse leiteten und so manche Tipps und Hinweise an die Mädchen beisteuerten, zeigten sich beeindruckt über das, was sie an Anregungen für ihre eigene Arbeit mitnehmen konnten.
Ein interessanter, ereignis- und ergebnisreicher Tag für alle Beteiligten, der im nächsten Jahr traditionsgemäß eine Fortsetzung finden wird.