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Christa Naaß für Wiedereinführung der staatlichen Ernährungsberatung

Veröffentlicht am 31.03.2010 in Allgemein

Die CSU versäumt nach Ansicht der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Christa Naaß die Chance, die Ernährungsberatung in Bayern voran zu bringen. „Kurzfristiges haushalterisches Denken ist der CSU/FDP-Koalition wichtiger als eine professionelle, vernetzte Beratung innerhalb und außerhalb von Schulen,
Kindergärten und Betreuungseinrichtungen," erklärt die Haundorfer Abgeordnete nach Ablehnung eines SPD-Antrages zur Wiedereinführung der staatlichen Ernährungsberatung mit mindestens einer Stelle pro Landkreis.

Die Zerschlagung der erfolgreichen Ernährungsberatung im Jahr 2004 hat 263 hochqualifizierte Beraterinnen und Berater „freigesetzt“, obwohl diese Kompetenz in Zeiten von Fehl-, Mangel-, und Überernährung dringend gebraucht wird. Die von den Landfrauen und anderen angebotenen Beratungen sind beachtlich, anerkennenswert und voller guter Ideen. Notwendig ist jedoch ein flächendeckendes Netz in staatlicher Trägerschaft.

Es gehe nach Meinung von Christa Naaß um wirkungsvolle Prävention, um die auch volkswirtschaftlich massiven Schäden durch Fehlernährung - allein in Bayern etwa 3 Milliarden Euro pro Jahr - zu reduzieren.

Gerade wenn man sich die alarmierende Zahl von 15 Prozent übergewichtigen und 6 Prozent fettleibigen Kindern betrachtet, wird deutlich, dass hier dringender Handlungsbedarf besteht um eine nachhaltige Verbesserung zu erreichen. „Aus diesem Grund hat die SPD-Landtagsfraktion für den Nachtragshaushalt zu den vom Landwirtschaftsministerium angekündigten 20, 51 zusätzliche Stellen für die Ernährungsberatung in Bayern gefordert“, verdeutlicht Christa Naaß.

Homepage Christa Naaß, Bezirkstag

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