„Nur die Gemeinden Ettenstatt, Heidenheim, Höttingen, Markt Berolzheim, Muhr am See, Nennslingen und Solnhofen sind nach Auskunft der Regierung von Mittelfranken angemessen bisher mit Breitband versorgt“, beklagt die Haundorfer Landtagsabgeordnete Christa Naaß.
Diese hatte sich mit einer Anfrage an das Bayer. Wirtschaftsministerium gewandt, nachdem die Breitbandinitative Bayern den Ausbau von schnellem Internet in ländlichen Gebieten fördern will.
„Auf eine Förderung durch den Freistaat Bayern musste lange hingearbeitet werden“, erinnert die Haundorfer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende.
Durch das Konjukturpaket II und die Breitbandstrategie der alten Bundesregierung wurde das Bayerische Förderprogramm ausgebaut mit dem Ziel bis Ende 2010 eine bedarfsgerechte Grundversorgung mit Übertragungsgeschwindigkeiten von mindestens 1 Megabit pro Sekunde zu realisieren, wobei nach Meinung von Christa Naaß 1 Megabit eigentlich viel zu wenig ist.
Aus der Antwort geht weiter hervor, dass durch die Bayerischen Breitbandberater bisher die Gemeinden Absberg, Dittenheim, Ellingen, Gunzenhausen, Heidenheim, Pappenheim, Pfofeld, Treuchtlingen und Westheim sowie die VG Altmühltal, die VG Gunzenhausen, die VG Hahnenkamm, die VG Meinheim und die VG Nennslingen unterstützt wurden.
Ein Förderantrag für Investitionen wurde bisher nur von der Gemeinde Westheim gestellt, 15 weitere Kommunen beabsichtigten, zeitnah eine Förderung zu beantragen.