Besuch der Polizeiinspektion Fahnung in WaidhausZum Auftakt des Besuchstermines in der Polizeiinspektion Fahndung in Waidhaus bedankte sich die Landtagsabgeordnete Annette Karl bei Inspektionsleiter Josef Zehent für die hervorragende Arbeit der Polizisten in der Dienststelle. „Die hohe Erfolgsrate im Fahndungsbereich ist nur Dank des großen Engagements aller Beteiligten möglich und zollt mir großen Respekt ab,“ so die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD.
EPHK Zehent stellte den Besuchern das aktuelle Aufgabengebiet der Inspektion vor, welche im Bereich der Bandenkriminalität, Urkundenfälschung und des Betäubungsmittelmissbrauches besonders tätig ist. Dabei betonte er auch die hervorragende Zusammenarbeit mit der Bundespolizei und dem Zoll. Diese drei Behörden arbeiten im Grenzraum eng zusammen und unterstützen sich auch bei gemeinsamen Aktionen.
Fraktionsvorsitzende Dagmar Mittelmeier lobte in diesem Zusammenhang die hohe Präsenz dieser drei Dienststellen im Grenzraum, was nicht nur subjektiv für ein höheres Sicherheitsgefühl sorgt, sondern sich auch durch Fahndungserfolge nach Einbrüchen innerhalb weniger Stunden belegen lässt. So sorgte ein Einbruch in einem Gartencenter in Pressath für Aufmerksamkeit, welcher noch vor Entdeckung des Geschäftsinhabers schon durch den Fahndungserfolg auf der A6 quasi aufgeklärt war.
In diesem Zusammenhang erkundigte sich Karl nach dem aktuellen Stand der Umsetzung der Verwaltungsreform in der PIF und welchen aktuellen Sachstand es bei der angekündigten Evaluation der Polizeiinspektionen gäbe. PIF-Chef Zehent erläuterte dazu den aktuellen Zwischenstand und ging auch auf einige Sorgen der Polizeibediensteten ein.
Stellvertretender Kreisvorsitzender Uli Grötsch, welcher selber in der PIF tätig ist, ergänzte die Ausführungen von Josef Zehent mit Details aus dem täglichen Dienstgeschehen. Annette Karl bedankte sich für die zahlreichen Informationen und sicherte zu, dass sie sich mit den mitgenommen Lösungsvorschlägen und Ideen an ihre Landtagskollegen aus der Region und des Innenausschusses wenden wird. „Es ist dabei vor allem wichtig, die hohe Präsenz der PIF im Grenzraum aufrecht zu erhalten, ebenso wie die hervorragende Kompetenz der Beamten vor Ort zu bewahren. Da die Erfolge der Schleierfahndung auch von Innenminister Herrmann gelobt werden, sollten dafür aber keine großen Hürden bestehen.“ so Karl. „Nach den letzten Pressemeldungen des bayerischen Innenministeriums müsste man,“ laut MdL Annette Karl „eher davon ausgehen, dass die Personaldecke deutlich erhöht wird, da die Schleierfahndung im Bereich der Drogen wegen einer neuen gesetzlichen Regelung im Nachbarland erhöht werden soll. Die Dienststellen in Waidhaus und den anderen Orten können sich dabei auf meine vollste Unterstützung verlassen.“