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Besuch beim Staatlichen Straßenbauamt Amberg-Sulzbach in Weiden

Veröffentlicht am 27.08.2009 in Lokalpolitik

Stefan Noll, Bauamtschef Hermann Gläser und MdL Annette Karl

Aktuelle Straßenbauprojekte waren Gegenstand des Gesprächs von MdL Annette Karl beim Staatlichen Bauamt, Dienststelle Weiden mit Amtschef Hermann Gläser und Stefan Noll, Leiter der Abteilung Straßenbauplanung. Karl lobte die hervorragende, professionelle Arbeit des Straßenbauamtes, die angesichts der unterschiedlichen Behördenstandorte und der immer dünner werdenden Personaldecke besonders zu würdigen sei.

Gläser und Noll stellten Karl unter anderem die aktuellen Planungen beim Ausbauprojekt Hessenreuther Wald vor und gingen dabei ausführlich auf die im Vorfeld von verschiedenen Seiten kritisierten Punkte wie Zerschneidung von Wasseradern und Trogbildung am Berggipfel ein. Karl zeigte sich efreut, dass die jetzt in Auftrag gegebene Planung deutliche Abweichungen zu älteren Planungen aufweist und von einer ehemaligen Abflachung der Straßenführung auf 6%-Steigung nun die Bauplanung eine 8%-Steigung zur Bergkuppe aufweisen wird. Auch wird beim aktuellen Planungsstand nur noch eine normale Bauausführung mit 7,5m Breite geplant. Zur Entschärfung der Unfallhäufigkeit durch die derzeitig engen Kurven sei aber eine möglichst kurvenfreie Bauausführung anzustreben. Annette Karl sprach in diesem Zusammenhang auch die ins Gespräch gebrachte Untertunnelung an, welcher aber laut Straßenbauamt aufgrund der hohen Erstellungs- und Folgekosten keine Chancen einzuräumen seien.

Die Landtagsabgeordnete bedauerte, dass derzeit die Planungen für eine Ortsumgehung von Grafenwöhr ruhen, da der Meinungsbildungsprozess in der Stadt selber noch nicht abgeschlossen sei wie sie im weiteren Gesprächsverlauf erfuhr. Karl:" Parteiinteressen dürfen nicht zum Hemmschuh für die Entlastung der Grafenwöhrer Bürgerinnen und Bürger werden."

Sorge bereitet der Landtagsabgeordneten die zukünftige finanzielle Basis für Straßenbau- und erhaltungsprojekte, da nicht nur die Wirtschaftskrise für ausbleibende Mittel sorgen wird, sondern auch der Freistaat Bayern diesen Haushaltsbereich nur mit Hilfe von 70 Millionen € aus dem Konjunkturprogramm II - vornehmlich Bundesmittel- auf gleicher Höhe wie im Vorjahr halten konnte. Dies hatte Annette Karl als Rednerin zur Regeirungserklärung von Wirtschaftsminister Martin Zeil auch in der letzten Landtagssitzung deutlich als Rednerin kritisiert.

Ausführlich besprochen wurden auch die laufenden Planungen für Projekte im Landkreis Tirschenreuth (Umfahrung Lengenfeld, Kulmain) und in der Stadt Weiden. Während für das Gewerbegebiet Brandweiher die Planungen schon sehr konkret sind, sind sie für die bestehende Problematik am Abzweig Ostmarkstraße/Neustädter Straße gerade in der Abstimmungsphase mit verschiedenen Behörden.

Homepage Landtagsabgeordnete Annette Karl

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