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AWO-Chef Thomas Beyer fordert von Bund und Land mehr finanzielle Mittel für den Ausbau der Jugendmigrationsdienste (JMD)

Veröffentlicht am 11.08.2016 in Jugend

„Egal, ob Generation Golf oder Generation Y für alle junge Menschen gilt, dass sie für ihre positive Entwicklung faire gesellschaftliche Teilhabechancen benötigen – und das unabhängig von ihrer ethnischen und sozialen Herkunft“, erklärt der Landesvorsitzende der Arbeiterwohlfahrt in Bayern Thomas Beyer anlässlich des Weltjugendtags am 12. August. Ein barrierefreier Zugang zu Bildung und Ausbildung sowie Wohnungs- und Arbeitsmarkt „trägt wesentlich zum Zugehörigkeitsgefühl bei, das jeden Menschen – vielleicht einen jungen sogar besonders – buchstäblich durchs Leben trägt“.

Junge Menschen mit Migrationshintergrund brauchen laut dem AWO-Chef häufig eine auf ihre speziellen Bedürfnisse zugeschnittene „Starthilfe“. Diese erhielten sie durch die Fachkräfte der Jugendmigrationsdienste (JMD) – sofern vor Ort vorhanden; allein im vergangenen Jahr sind fast 123.000 Menschen dieser Altersgruppe in Bayern zugezogen. 30 Landkreise und kreisfreie Städte des Freistaats haben indes keine solche Einrichtung, die sich an Ratsuchende von 12 bis 27 Jahren richtet. Beyer: „Die Jugendmigrationsdienste wie sie die bayerische AWO in München, Starnberg, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach-Tegernsee und Nürnberg mit großem Erfolg anbietet, müssen dringend flächendeckend und bedarfsgerecht ausgebaut werden. Dafür muss der Bund seine Fördermittel entsprechend erhöhen und das reiche Land Bayern muss flankierend ein Landesprogramm aufstellen, um den Ausbau zu unterstützen.“

Ein Antrag, der diese beiden Forderungen enthalten wird, wird den Delegierten auf der Landeskonferenz der bayerischen Arbeiterwohlfahrt, die vom 16. bis 17. September in Amberg stattfinden wird, zur Abstimmung vorgelegt.

Bei der Konferenz, die alle vier Jahre stattfindet, soll über weitere sozialpolitische Anträge abgestimmt werden. Außerdem wird der Vorstand neu gewählt. Der amtierende Vorsitzende Thomas Beyer wird sich zum vierten Mal zur (Wieder)Wahl stellen. Seit 2004 ist er Landesvorsitzender der AWO Bayern.

 

 

Die AWO in Bayern zählt ca. 65.000 Mitglieder und beschäftigt rund 26.000 haupt­amtliche Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter. Darüber hinaus engagieren sich mehr als 14.000 Menschen ehren­amtlich in verschiedenen sozialen Bereichen. In über 1.700 Einrichtungen und Diensten ist die AWO landesweit gesellschaftlich aktiv und auf allen Gebieten der Sozialen Arbeit, der Erziehung, der Bildung und des Gesundheitswesens tätig.

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