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Annette Karl: "Verwaltungsaufwand für Sanitätshäuser ist Wahnsinn"

Veröffentlicht am 01.07.2013 in Presse

MdL Annette Karl und Geschäftsführerin Ulrike Beutler

Was leistet ein Sanitätshaus, und wie hilft es Menschen mit Behinderung? Diesen Fragen ging MdL Annette Karl im Sanitätshaus Beutler & Weiß nach. "Als Mitglied im Wirtschaftsausschuss möchte ich die kleineren Betriebe vor Ort besuchen und den Kontakt erhalten", sagte sie.

Geschäftsinhaberin Ulrike Beutler erklärte der SPD-Abgeordneten, mit welchen Anliegen ihre Kundschaft in das Sanitätshaus kommt. "Uns ist es wichtig, für die Kunden da zu sein und sie gut zu beraten", betonte Beutler. Durch die Vorgaben der Krankenkassen sei es allerdings oft schwierig, den Wünschen der Kunden gerecht zu werden: "Durch die Verträge mit den Krankenkassen sind uns oft die Hände gebunden."

Was sich die Inhaberinnen von der Politik wünschen, war eine wichtige Frage von Annette Karl. "Der Verwaltungsaufwand ist Wahnsinn, die Bürokratie sollte schon weniger werden", antworteten Ulrike Beutler und Simone Weiß. "Die Arbeit macht uns aber trotzdem Riesenspaß." Das Sanitätshaus Beutler & Weiß besteht seit 15 Jahren und beschäftigt vier Mitarbeiter. Neben Ulrike Beutler ist Orthopädietechnikerin Simone Weiß ebenfalls Inhaberin, außerdem sind eine Krankenschwester und eine weitere Verkaufskraft angestellt.

Das Sanitätshaus bietet vor allem Hilfsmittel für die häusliche Pflege sowie für den Reha-Bereich. Jährlich müsse ein Zertifikat durch die Teilnahme an Schulungen erneuert werden, so die Geschäftsinhaberin weiter. "Das sind Vorgaben, die natürlich mit Geld verbunden sind."

(Quelle: Oberpfalznetz vom 1. Juli 2013; esc)

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