Die Debatte um die Megaleitungen in Bayern gehen weiter. Nachdem sich die bayerische Energieministerin Ilse Aigner, MdL letzte Woche noch für den Bau zumindest einer neuen Stromtrasse ausgesprochen hatte, präferiert wurde dabei die Südlink-Trasse, rief Ministerpräsident Horst Seehofer umgehend dazu auf, dass man sich nicht vorfestlegen sollte. Nun ist auch Energieministerin Aigner zurückgerudert und äußerte sich seither wiederum nur vage, was den Bau der Megaleitungen betrifft. Das Wirrwarr in der bayerischen Energiepolitik ist nun wohl perfekt und schadet zunehmend auch der Glaubwürdigkeit des Ministeriums. Annette Karl äußerte sich in der Mittelbayerischen Zeitung am 29.01.2015 hierzu: "Herr Seehofer beschädigt mit seinem Verhalten die zuständige Fachministerin nachhaltig“. Karl teilt Einschätzung Aigners, dass im Sinne der Versorgungssicherheit wohl eine neue Stromtrasse gebaut werden muss. „Nach allen Expertenaussagen“ gebe es dazu keine Alternative, so Karl.
Mehr dazu können Sie in einem Artikel der Mittelbayerischen Zeitung vom 29.Januar 2015 lesen (Autorin: Christine Schröpf)


